6.500 Lastwagen Erde
Für die neuen Löcher sind von der irischen Spezialbaufirma EGS 13.000
Kubikmeter Erde bewegt worden - das sind ca. 6.500 Lastwagen-Ladungen.
Zwölf Kilometer Rohre wurden für die Abschlag-, Fairway- und
Grünberegnung verlegt. 20.000 Strandhafer, 30.000 Heidepflanzen und
5.000 Ginster gepflanzt - und das alles auf einer Erweiterungsfläche von
nicht mehr als 20 Hektar.
Doch Christian Althaus fand den nötigen Platz und, in Schichten tief
unter dem ehemals platten Ackerland, wunderbaren Sand. "Nichts ist
schöner für einen Golfplatzarchitekten, als auf Sandboden ein Design zu
verwirklichen", sagt er. Damit war auch die Vorgabe von Hinrichsen und
Schweim für die neuen neun Löcher gut zu erfüllen, denn es sollte schon
ein Kurs mit Links-Charakter werden.
Nun spiegelt sich die ganze Vielfalt der Insel Föhr in 27 Löchern
wieder: Natur pur auf Spielbahnen mit Wald, Wasser, Heide, Ginster,
Standhafer und Dünenformationen. Jedes Loch ist unverwechselbar mit
immer wieder neuen Blicken in die Weite der Landschaft. Gleichzeitig
sind nicht nur die neuen Bahnen so voneinander getrennt, dass man sich
auch in der Hochsaison allein auf dem Platz wähnt - trotz 740
Mitgliedern und rund 7.600 Greenfeerunden.
Tendenz steigend, denn die Attraktivität von Insel und Platz spricht
sich herum. Bis zu 100 Spieler beim wöchentlichen, für jedermann offenen
Mittwoch-Herren-Nachmittag sind im Sommer keine Seltenheit, und auch
bei den Damen spielen in der Hochsaison regelmäßig knapp 60 Damen die
zumeist vorgabenwirksamen Turniere.