Aufmacher Bahamas

Bahamas: Im Himmelreich

Die Exumas sind das perfekte Reiseziel für Honeymooner, Aktivurlauber und Entspannungs-Suchende. Im Sandals Emerald Bay Resort gibt es zudem einen atemraubenden Traum-Golfplatz von Greg Norman.

Will nur spielen: Dieser rote Drache ist ein „Bahamas-Leguan“. Im Tausch gegen Weintrauben lässt er sich sogar streicheln.

Will nur spielen: Dieser rote Drache ist ein „Bahamas-Leguan“. Im Tausch gegen Weintrauben lässt er sich sogar streicheln.

Ungläubig blicke ich aus dem Fenster des kleinen Propeller­fliegers von „Sky Bahamas“ hinab auf bahamaische Inselchen. Neon-türkis leuchtende Schlieren rahmen die Eilande des südöstlich von Florida gelegenen Postkarten-Archipels ein. Als hätte man von den Stränden containerweise fluoreszierendes Zauberwasser in diesen Teil des Atlantiks gekippt. Rund 230 Kilometer trennen die Hauptstadt Nassau auf der Insel New Providence von George Town auf Great Exuma; und damit mich von meiner Unterkunft. Wie an einer Perlenkette aufgezogen, reihen sich die Exuma-Cays, so heißen die kleinen paradiesischen Koralleninseln rund um die Hauptinsel, aneinander. Der Name meines Reiseziels hätte mich vorwarnen sollen: „Emerald Bay“; zu deutsch: smaragdfarbene Bucht. Die wuchtige Intensität des Farbenspiels überrascht mich dennoch.

Ähnlich faszinierend – wenn auch aus einem anderen Winkel – muss dieser Anblick 1492 für Christoph Columbusgewesen sein, als er bei seiner fehlgeleiteten Suche nach Indien auf ein Labyrinth aus rund 700 kleinen Inseln stieß. „Baja-Mar“ tauften es die Spanier damals, flaches Meer. Daraus wurde später der heutige Name „Bahamas“.

Strandpalast: Die Beach-Villen im Emerald Bay Resort tragen ihren Namen zu Recht.

Strandpalast: Die Beach-Villen im Emerald Bay Resort tragen ihren Namen zu Recht.