Olivia Cowan (GC Barbarossa) und Sebastian Schwind (GC St. Leon-Rot) feiern ihren Deutschen Meistertitel 2013.

DM: Siege für Cowan und Schwind

Wiesbaden Die Sieger der vom 5. bis 8. September im Golfclub Hardenberg ausgetragenen Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren heißen Olivia Cowan (GC Barbarossa) und Sebastian Schwind (GC St. Leon-Rot). Während Titelverteidiger Schwind seine Führung nach Runde drei souverän verteidigte, holte Cowan in der Finalrunde einen Rückstand von fünf Schlägen auf.

 

Insgesamt 30 Damen und 65 Herren waren am frühen Donnerstagmorgen bei spätsommerlichem Wetter zur Deutschen Meisterschaft angetreten. Auf dem Niedersachsen-Course  des Golfresorts Hardenberg standen insbesondere die beiden Titelverteidiger Schwind und Karolin Lampert (St. Leon-Rot) im Fokus, die als Favoriten ins niedersächsische Northeim gereist waren. Doch die Konkurrenz mit zahlreichen Spielerinnen und Spielern des Golf Team Germany war groß.

 

Bei den Damen zeichnete sich bereits früh ein Dreikampf ab. Cowan, Lampert und Franziska Friedrich vom GC Abenberg lagen nach zwei Runden schlaggleich und lieferten sich in der Folge ein spannendes Titelrennen. Aufgrund einer hervorragenden 68 an Tag drei erspielte sich Friedrich vor der Finalrunde einen Vorsprung von fünf Schlägen auf Cowan und acht Schlägen auf Lampert. Doch die junge Abenbergerin war dem Druck nicht gewachsen und musste am Finaltag eine 80 notieren. Diese Chance ließ sich Cowan, die gemeinsam mit Friedrich im Kader von Mädchen-Bundestrainer Sebastian Rühl spielt, nicht entgehen und gewann am Ende dank einer starken 70er Runde mit einem Gesamtergebnis von 286 Schlägen vor Lampert (288 Schläge) und Friedrich (291).

 

Eine Demonstration seiner Stärke stellte Sebastian Schwind bei den Herren unter Beweis. Nach einer 66 in Runde zwei, die gleichbedeutend mit einem neuen Platzrekord auf dem Par 72-Kurs war, setzte sich der 21-Jährige an die Spitze des Feldes und erspielte sich nach 2010 und 2012 souverän seinen dritten Deutschen Meistertitel. Gemeinsam mit Schwind in die Finalrunde gestartet waren mit fünf Schlägen Rückstand Niklas Adank (Hamburger GC) und Maximilian Oelfke (GC St. Leon-Rot). Mit Runden von 74 beziehungsweise 75 Schlägen konnten Sie allerdings keinen Druck auf Schwind aufbauen und landeten am Ende auf den Rängen vier und fünf. Lediglich Julian Gesell vom GC Olching war in der Lage, vor allem dank eines Eagles auf Bahn neun, Schwind Paroli zu bieten, fand sich aber final mit drei Schlägen Rückstand auf Platz zwei wieder. Dritter wurde Maximilian Röhrig vom Frankfurter GC, der nach längerer Verletzungspause ein gelungenes Comeback feierte.