Golf – Olympics: Day 15

Durchmarsch bei Olympia: Inbee Park holt Gold!

Inbee Park ist Golf Olympiasiegerin. Die Zuschauer bekamen viel Unterhaltung, aber wenig Spannung.

RIO DE JANEIRO, BRAZIL - AUGUST 20: Inbee Park of Korea plays a shot from a bunker on the 18th hole during the Women's Golf Final on Day 15 of the Rio 2016 Olympic Games at the Olympic Golf Course on August 20, 2016 in Rio de Janeiro, Brazil. (Photo by Scott Halleran/Getty Images)

Konstanter ging es nicht: Inbee Park.

Das war so etwas wie ein Start-Ziel-Sieg. Inbee Park dominiert das Olympia-Feld über die volle Spielzeit. Spielte zwar nie die beste Runde des Tages, aber insgesamt das solideste und konstanteste Golf. Am Ende ist sie eine mehr als verdiente Siegerin. Auf Platz zwei: Lydia Ko. Und die liegt schon fünf Schläge hinter Park. Mit einem Schlag weiter hinten: Shanshan Feng aus China. Gerina Piller, noch gut in die Schlussrunde gestartet, landete mit einer 74 weiter hinten als erhofft.

Kleiner Rückblick: Die dritte Runde wird gemeinhin auch als „Moving Day“ bezeichnet. Die Runde, bei der sich das Feld noch mal ordentlich durchschüttelt. Und das war auch in Rio so. Denn alle hatten mit dem Wind zu kämpfen. Die Scores schossen in die Höhe. Doch Park blieb souverän – ließ sich auf den zweiten neun nicht unter Druck setzten, auch wenn die Birdies einfach nicht fallen wollten. Eine 70 war es am Ende im Clubhaus. Angesichts der Bedingungen ein sehr gutes Ergebnis und ein Ausbau der Führung.

Sandra Gal kommt auf einen geteilten 25. Rang.

Sandra Gal kommt auf einen geteilten 25. Rang.

So auch am Finaltag. Park spielte eine 66. Ein Schlussspurt, den sie eigentlich gar nicht nötig gehabt hätte.

Denn sie ging am letzten Tag mit zwei Schlägen Vorsprung auf den olympischen Kurs. Lydia Ko verlor zwar nie den Kontakt zur Führenden, aber wirklich nah heran kamen sie nie. Zu souverän spielte Inbee Park vorneweg. Einzig die Chinesin Chanshan Feng kam zwischenzeitlich auf drei Schläge heran. Aber bis auf ein Bogey auf der 10 leistete sich Park keinen einzigen Fehler.

Und die Deutschen? Sandra Gal landet auf einem geteilten 25 Platz. 69er Runde zum Abschluss. Das ist ordentlich. Besser dran war noch Caroline Masson, die mit einem 69er Score auf dem geteilten 21. Platz kommt. Aber auf den Score kam es ihr wohl nicht wirklich an. „Riesen Erfahrung“, sagte Masson nach dem Turnier.