Nach Tag drei an der Spitze: Bernhard Langer

Porsche European Open-Premiere in Bad Griesbach

Golf-Idol Bernhard Langer ist da, dazu weitere vier Major-Gewinner – doch ausgerechnet Deutschlands Topgolfer Martin Kaymer wird bei der Premiere der European Open in Bad Griesbach fehlen. Der ehemalige Weltranglistenerste aus Mettmann, jüngst Zweiter nach Stechen bei der Italien Open, legt eine Turnierpause ein, wenn nach sechs Jahren Pause die Europa-Tour ein zweites Mal neben der International Open (München/Pulheim) Station in Deutschland macht.

Schlägter leider nicht bei den European Open in Bad Griesbach ab: Deutschlands Nummer eins Martin Kaymer

Schlägter leider nicht bei den European Open in Bad Griesbach ab: Deutschlands Nummer eins Martin Kaymer

Unmittelbar nach Bad Griesbach ist Kaymer dann wieder bei der Links Championship auf den drei schottischen Küstenplätzen St. Andrews, Carnoustie und Kingsbarns am Start. Die Organisatoren werben aber auch ohne das Zugpferd Martin Kaymer mit einem prominenten Teilnehmerfeld für die mit 2,0 Millionen Euro dotierte Traditions-Veranstaltung.

Vor ihrem Umzug aufs europäische Festland wurde die European Open seit 1978 entweder in England oder Irland ausgetragen. Zweimal hieß der Sieger Bernhard Langer, 1985 gewann der heute 58-Jährige in Sunningdale, im September 1995 dann im berühmten K-Club von Dublin. Fünf Monate zuvor hatte der Anhausener gerade seinen zweiten US-Masters-Triumph in Augusta gefeiert.

Die deutschen Golf-Fans werden Langer, der überwiegend auf der US-Champions-Tour für Spieler ab 50 Jahren antritt und dort zu den dominierenden Spielern gehört, willkommen heißen. Bei seinen seltenen Auftritten in der Heimat verfolgt zumeist eine Zuschauer-Traube das weiterhin hochklassige Spiel des Schwaben.

Wie Langer machen als weitere Major-Sieger Paul Lawrie (Schottland/British Open 1999), Y.E. Yang (Südkorea/US PGA Championship 2009), Graeme McDowell (Nordirland/US Open 2010) und Charl Schwartzel (Südafrika/US Masters 2011) im Golf Resort Bad Griesbach auf dem Par-71-Kurs Jagd auf den Siegerscheck über 333.330 Euro. Hinzu kommen neben Langer, Lawrie und McDowell 17 Ryder-Cup-Spieler aus Europa oder den USA.

Für viel Lokalkolorit ist ebenfalls gesorgt. Insgesamt gehen zehn deutsche Profis an den Start, darunter die Europa-Tour-Spieler Florian Fritsch (Heidelberg), Maximillian Kieffer (Düsseldorf) und Moritz Lampert (St. Leon-Rot).

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