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Happy Gilmore: Golf-Film-Klassiker wird 20 Jahre alt!

Es gibt wohl kaum einen Golfer, der den Film „Happy Gilmore“ mit Adam Sandler nicht kennt. Die Komödie über den jähzornigen Gilmore kam in den USA genau vor 20 Jahren in die Kinos – wir zeigen Ihnen hier die besten Szenen

Man mag es kaum glauben, aber der Film Happy Gilmore wird in diesem Jahr bereits 20 Jahre alt. Der Film mit Adam Sandler in der Hauptrolle über einen Hockey-Spieler, der ein ziemlich aggressiver und erfolgreicher Golfer wird, lockte viele Zuschauer in die Kinos. Es hagelte aber auch Kritik: So wurde auch über den Film gesagt, „dass es eine Story über einen gewalttätigen Soziopathen ist“ – Autsch! Dennoch ist Happy Gilmore immer ein gutes Smalltalk-Thema auf dem Platz. Wir haben hier ein paar Fakten, die Sie über den Film vielleicht noch nicht wussten:

Happy Gilmore gab es wirklich!

Happys Charakter basiert grob auf einem Jugendfreund von Adam Sandler. Sandler wuchs mit Kyle McDonough gemeinsam in Manchester auf – und sie spielten als Kinder schon Golf. Sandler war von den Abschlägen nie länger als sein Kumpel und dachte sich, dass diese Kraft nur vom Hockey kommen kann. Und der Kumpel wurde später immerhin Profi-Hockeyspieler! Adam Sandler ist übrigens noch heute mit Kyle McDonough befreundet.

Christopher McDonald hat die Rolle abgelehnt – sogar zweimal!

Auch wenn man sich in der amerikanischen Schauspieler-Welt nicht so auskennt: Christopher McGregor hat seine Rolle als Shooter McGavin einfach unfassbar gut gespielt. Dabei wollte er die Rolle gar nicht. Er wollte zu dem Zeitpunkt mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und wusste nicht,  ob die Rolle in sein Repertoire passt. Was ihn überzeugte? Eine Runde Golf! Weil es ihm so viel Spaß gemacht hat, rief er zwei Wochen nach seiner Absage seinen Agenten an und fragte ob die Rolle in „diesem Golf-Film“ noch zu haben sei. Zum Glück war sie es!

Auch ein Profigolfer ist dabei

Der amerikanische Profigolfer Lee Trevino hatte einen Gastauftritt in dem Film und spielte sich selbst.

Und auch heute lieben die Profifgolfer den Film noch und ahmen in diesen Tagen den legendären Abschlag von Happy Gilmore nach:

So wie Martin Kaymer im letzten Jahr:

Immer wieder versuchen auch die anderen Profis der PGA Tour und European Tour den „Gilmore-Schwung“ zu imitieren:

Die Produktionskosten für den Film beliefen sich übrigens auf circa 10 Millionen US-Dollar, spielte weltweit aber rund 42 Millionen Dollar ein. Der Komödie feierte in den USA am 16. Februar 1996 Premiere, in Deutschland kam er knapp drei Monate später in die Kinos. Neben Tin Cup mit Kevin Kostner war Happy Gilmore einer der erfolgreichsten Kinofilme über den Golfsport und brachte dem Hauptdarsteller Adam Sandler den MTV Movie Award, aber auch die Negativauszeichnung „Goldene Himbeere“, die als Anti-Preis zum Oscar gilt, in der Kategorie „Schlechtester Schauspieler“.

Hier sehen Sie einen Zusammenschnitt der besten Szenen:

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