Kaymer hat mit der Spitze nichts mehr zu tun

Kaymer abgeschlagen – McIlroy und Donald vor Aus

San Francisco (SID) – Deutschlands Golfstar Martin Kaymer kommt bei der mit acht Millionen Dollar dotierten US Open im kalifornischen San Francisco nicht richtig in Schwung. Der 27-Jährige aus Mettmann benötigte auf seiner zweiten Runde auf dem Par-70-Kurs im Olympic Club 71 Schläge und fiel mit insgesamt 145 Schlägen vorerst ins hintere Mittelfeld zurück. Als Kaymer das Klubhaus bereits erreicht hatte, war ein Großteil der Spieler noch auf dem schweren Kurs unterwegs. Nach seiner Auftaktrunde mit vier Schlägen über Par sollte die aktuelle Nummer zwölf der Weltrangliste allerdings den Cut überstehen.

Sein Ticket für die beiden Abschlussrunden könnte sich Alex Cejka aus München auf den letzten Löchern gesichert haben. Lange Zeit war der zweite deutsche Starter bei seiner sechsten Turnierteilnahme abgeschlagen, ehe er sich mit zwei Birdies zum Abschluss der 69er Runde ins Mittelfeld schob. Mit 147 Schlägen darf sich der 41-Jährige berechtigte Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen.

Unterdessen scheint das Turnier für Titelverteidiger Rory McIlroy (Nordirland) und den Weltranglistenführenden Luke Donald (England) zur Halbzeit bereits beendet. McIlroy, der im vergangenen Jahr mit acht Schlägen Vorsprung triumphiert hatte, lag nach einer 73er Runde und insgesamt 150 Schlägen nur auf dem geteilten 122. Platz, Donald (72/151) auf Position 130.

Kaymer startete konzentrierter als am Vortag und verbuchte auf dem dritten Loch das erste Birdie. Danach musste der ehemalige Weltranglistenerste in regelmäßigen Abständen noch drei Bogeys auf seiner Scorecard notieren, ehe ihm an Loch 17 nochmal ein Birdie gelang.