Interview mit Nici Serena – Kleidung Kjus – Zürich .

People-Story: Mit Weitsicht

Von wegen, die Uhren ticken langsamer in der Schweiz: Kjus ist sicherlich eine der innovativsten Modefirmen im Golf­business – und nimmt die Inspiration direkt  vom Blick aus dem Fenster. Und der ist ziemlich idyllisch!

Hinter dem Hügel da hinten wohne ich!“, sagt Nico Serena und zeigt auf eine Erhebung, die man im Norden schon als richtigen Berg bezeichnen würde. Willkommen in der Schweiz! Das GOLF MAGAZIN trifft den Executive VP Product & Marketing-Manager von Kjus zum Interview. Und das nicht irgendwo: Wir spielen eine Runde auf dem Haus- und Hof-Platz mit dem Sohn vom Firmengründer Didi Serena. Und der ist nur eine Drivelänge vom Headquarter des Modeunternehmens entfernt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Nico Serena blickt von seinem Schreibtsich direkt auf die 27-Löcher-Anlage – mehr Inspiration geht nicht!

Aber der Reihe nach: Kjus ist heute eine der innovativsten Marken im Golf-Kleidungsbereich und wurde 2000 von zwei wahren Experten gegründet. Didi Serena, leidenschaftlicher Golfer, Skifahrer und langjähriger Geschäftsmann in der Golfbranche, hatte gemeinsam mit dem Skirennläufer Lasse Kjus eine Vision: Sie wollten Skibekleidung mit Stretchmaterial herstellen und erahnten in diesem Bereich das große Potential. Das Ziel war es, das hochwertiges Material mit dem besten Futter zu verarbeiten. Man wollte ein hochfunktionales Kleidungsstück auf den Markt bringen – ohne Rücksicht auf den Preis zu nehmen. Und wo kam den beiden diese Idee? Auf dem Golfplatz!

Der Grundstein für einen weiteren Bereich war damit schon gelegt: Nach der erfolgreichen Einführung der Skimarke wurde nach der Active-Linie 2012 auch eine Golf-Kollektion auf den Markt gebracht. Hatten Serena und Kjus 2000 noch zu viert begonnen, gehören heute stolze 110 Mitarbeiter zum Unternehmen, mit eigenen Produktionsstudios in Asien und Standorten in den USA, Österreich und Deutschland. Und diese Vielfalt spiegelt sich auch im Team wider. Die Unternehmenssprache ist Englisch, denn zum Entwicklungs- und Produk­tionsteam gehören Norweger, Amerikaner, Slowenen,

Deutsche und Schweden: eine bunte Mischung – bewusst so gewählt! „Wir Schweizer sind ja etwas engstirnig!“, gibt Nico Serena selbstkritisch zu und sagt dies mit einem breiten Grinsen.

Schweizer Unternehmen mit Weitblick

Hünenberg / 04.05.2016 Interview und Golfrunde mit Nici Serena (Kjus)- Golfplatz Hünenberg - 04.05.2016 - Hünenberg . - - - [CREDIT: www.larsberg.eu  - Lars Berg, Von der Tinnenstrasse 13, 48145 Muenster, Germany, mobile +49 179 1379630, Bank: Dresdner Bank  Konto: 06 009 372 00, BLZ 400 800 40, IBAN: DE09 4008 0040 0600 9372 00 BIC: DRES DE FF 400, Finanzamt Muenster-Innenstadt, Steuernummer 337/5017/1774, USt-IdNr. DE247738150 - Verwendung nur gegen Namensnennung, Beleg und Honorar entsprechend aktueller MFMPreisliste zzgl. 7% Mwst - Bei der Verwendung ausserhalb journalistischer Berichterstattung (z.B. Werbung etc.) bitte vorher mit dem Autor Kontakt aufnehmen. Es wird grundsaetzlich keine Einholung von Persoenlichkeits-, Kunst- oder Markenrechten zugesichert, es sei denn, dies ist hier in der Bildbeschriftung ausdruecklich vermerkt. Die Einholung dieser Rechte obliegt dem Nutzer. - NO MODEL RELEASE - ]

Nico Serena hat mit Kjus einiges vor – und schaut zuversichtlich in die Zukunft.

„Wir holen uns die besten Leute aus aller Welt und wollen mit ihnen gemeinsam das beste Produkt erschaffen, das es auf dem Markt gibt!“, sagt der 37-Jährige über die Firmenphilosophie. Dabei vergessen sie aber nicht, für wen sie die Produkte machen: Für den Golfer, der auf dem Platz Spaß haben will. Dementsprechend ist auch den Serenas wichtig, dass ihre Mitarbeiter einen ausgeglichenen Arbeitsalltag haben. Life-Work-Balance wird hier groß geschrieben und so ist eine spontane Golfrunde auch mal erlaubt. „Wer viel gibt, bekommt auch viel!“, sagt Serena als Chef. Und der 37-Jährige gibt auch selbst viel für das Familienunternehmen. Der Familienvater ist viel unterwegs: Rund 60 Tage im Jahr reist er in der Welt herum, auf der Suche nach neuen Trends oder, um die Produktionen in Asien zu begleiten. Und solch ein Produktionsablauf ist anspruchsvoll: Ein Kleidungsstück für den Golfbereich wird in 200 Minuten hergestellt – in zirka 140 Arbeitsschritten. Das geht aber auch aufwendiger: An dem Flagschiff von Kjus, der Pro 3L-Jacket, wurde über drei Jahre getüftelt. Hierfür hat man Schwungsequenzen analysiert und mit Highspeed-Kameras gearbeitet.

Alles, um den Golfer, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht im Regen stehen zu lassen. „Auf dieses Produkt sind wir auch besonders stolz. Das ist das tolle an meinem Beruf: Es gibt keinen Stillstand!“, sagt Serena über seinen Job.

Dynamisch, authentisch und funktional

Hünenberg / 04.05.2016 Interview und Golfrunde mit Nici Serena (Kjus)- Golfplatz Hünenberg - 04.05.2016 - Hünenberg . - - - [CREDIT: www.larsberg.eu  - Lars Berg, Von der Tinnenstrasse 13, 48145 Muenster, Germany, mobile +49 179 1379630, Bank: Dresdner Bank  Konto: 06 009 372 00, BLZ 400 800 40, IBAN: DE09 4008 0040 0600 9372 00 BIC: DRES DE FF 400, Finanzamt Muenster-Innenstadt, Steuernummer 337/5017/1774, USt-IdNr. DE247738150 - Verwendung nur gegen Namensnennung, Beleg und Honorar entsprechend aktueller MFMPreisliste zzgl. 7% Mwst - Bei der Verwendung ausserhalb journalistischer Berichterstattung (z.B. Werbung etc.) bitte vorher mit dem Autor Kontakt aufnehmen. Es wird grundsaetzlich keine Einholung von Persoenlichkeits-, Kunst- oder Markenrechten zugesichert, es sei denn, dies ist hier in der Bildbeschriftung ausdruecklich vermerkt. Die Einholung dieser Rechte obliegt dem Nutzer. - NO MODEL RELEASE - ]

Interviewtermin auf dem Golfplatz: Redakteurin Ann-Kathrin Rebhan sprach mit Junior-Chef Nico Serena auf dem Golfplatz – direkt am Headquarter in Hünenberg.

Zu diesem gehört auch, Athleten für die Kjus-Familie zu finden, die das Unternehmen auch auf den Profitouren repräsentieren. Bereits seit 2013 ist der deutsche Top-Spieler Maximilian Kieffer dabei. Und war damit ein Riesenfang für das damals noch sehr frische Unternehmen im Golfbereich. Dabei ist Kieffer Nico Serena direkt aufgefallen. „Wer fast 18 Liegestütze während einer Golfrunde macht, passt perfekt zu uns!“, lächelt der Schweizer und spielt auf Kieffers sehr individuelle Art an, wie er das Grün liest. „Ein John Daly wäre bei uns wohl eher falsch“, erklärt Serena die Botschaft der Marke Kjus.

Denn das Unternehmen sieht sich als dynamische und authentische Marke, die neben dem funktionalen Anspruch auch trendige Mode entwickeln will. Und so soll auch die Zukunft von Kjus aussehen: Sie wollen das sportliche Image der Marke im Auge behalten. Die nächsten Schritte? „Wir wollen auch Testimonials auf der US-Tour mit ins Boot holen.“ Einen Traumspieler hätte der Vielflieger auch schon: Rory McIlroy wäre der perfekte Kandidat. „Aber eher spiele ich wohl mal eine Runde mit ihm, als ihn in Kjus-Kleidung spielen zu sehen…“, sagt der Schweizer und lächelt dabei verschmitzt. Manche Träume werden ja wahr.

Wie ein Kleidungsstück bei Kjus hergestellt wird, können Sie übrigens auch in der Juli-Ausgabe GOLF MAGAZIN nachlesen. Ausgabe verpasst? Kein Problem! Einfach hier bestellen.

Das könnte Sie auch interessieren: People-Story: Der 1.695 Euro-Putter