Von Wetterwidrigkeiten gebremst: Martin Kaymer

Unwetter und Dunkelheit bremsen Kaymer

Ein Unwetter und Dunkelheit haben die Aufholjagd von Deutschlands Golfstar Martin Kaymer (Mettmann) auf der Schlussrunde der Singapore Open in Sentosa zunächst gestoppt. Zum Zeitpunkt des Spielabbruchs und der Verschiebung der letzten zehn Durchgänge auf Montag lag der Weltranglistendritte im Zwischenklassement mit insgesamt neun Schlägen unter Par auf dem elften Platz, nachdem sich Kaymer am Samstag auf dem Par-71-Kurs schon um eine Position auf den 14. Rang verbessert hatte. Auf den ersten acht Bahnen der Schlussrunde war der 25-Jährige zwei Schläge unter Platzstandard geblieben. Allerdings lag der Major-Sieger damit zunächst acht Schläge hinter dem führenden Neuseeländer Adam Scott.

Schon nach seinen 70 Schlägen auf der dritten Runde hatte Kaymer seine Ambitionen auf eine bessere Abschluss-Platzierung unterstrichen. „Ich war natürlich nicht mit meiner Runde zufrieden, gerade nach diesem starken Start. Ich war 3 unter Par nach 4 Löchern und hatte gehofft, dass ich noch ein oder zwei Birdies mehr spielen kann und damit eine gute Runde erziele. Eine Runde bleibt mir jetzt noch, um unter die Top 5 zu kommen“, sagte der Rheinländer.

Kaymer kämpft in Asien um jeden Euro für das Saisonfinale „Race to Dubai“. In der Jahreswertung der Preisgeld-Rangliste führt Kaymer derzeit noch mit mehr als 500.000 Euro Vorsprung auf den zweitplatzierten US-Open-Champion Graeme McDowell. Der Nordire belegte allerdings in Singapur vor Beginn der Schlussrunde den vierten Platz und würde damit im Ranking 150.000 Euro gutmachen.