Langer darf nicht am Ryder Cup teilnehmen

„Wäre gerne dabei“: Golf-Ikone Langer blickt mit Wehmut nach Gleneagles

Gleneagles (SID) – Golf-Ikone Bernhard Langer blickt mit Wehmut nach Gleneagles zum 40. Ryder Cup zwischen Europa und den USA. „Klar, ich wäre schon gern dabei gewesen“, sagte der 57-jährige Anhausener dem Tagesspiegel. Langer hatte in diesem Jahr beim US Masters den achten Rang belegt und die British Senior Open überlegen gewonnen. Danach hatte er sich leise Hoffnungen auf eine elfte Teilnahme als Spieler gemacht.

Der europäische Kapitän Paul McGinley habe Langer dann angerufen und „sich schon recht schwergetan, mir abzusagen“, erklärte der Deutsche, der mit dem prestigeträchtigsten Turnier im Golfsport längst noch nicht abgeschlossen hat. „Kapitän des Teams Europa in meinem Heimatland – ja, das könnte ich mir schon vorstellen“, sagte Langer: „Reizen würde mich die Aufgabe ungemein.“

Deutschland bewirbt sich um die Austragung des Ryder Cups 2022. Noch steht allerdings nicht fest, ob dieser dann in Hamburg, Berlin oder München stattfinden soll. „Für eine vielversprechende deutsche Bewerbung muss die Zustimmung der Politik höchste Priorität haben“, sagte Langer. Man sollte nämlich nicht vergessen, so seine Meinung, dass durch die Austragung des Ryder Cups „sehr viel wirtschaftlicher Nutzen entsteht“.