Darf auf Rekordprämie hoffen: Tiger Woods

Woods kämpft um Weltrekord-Prämie

Atlanta (USA) (SID) – US-Golfstar Tiger Woods zeigt im Kampf um die weltweit höchste Siegprämie im Sport Kämpferqualitäten. Bei der mit 8,0 Millionen Dollar dotierten Tour Championship in Atlanta rückte der 14-malige Major-Gewinner nach der dritten Runde auf dem Par-70-Kurs durch eine 67 um fünf Plätze auf Rang sieben wieder in Lauerstellung vor. Woods, der sich durch einen Erfolg beim letzten Play-off-Wettbewerb einer vierteiligen Turnierserie noch die Zehn-Millionen-Dollar-Prämie für den Gesamtsieg sichern kann, verkürzte mit 206 Schlägen seinen Rückstand auf die Spitze mit dem US-Amerikaner Brandt Snedeker und dem Engländer Justin Rose (beide 202 Schläge) auf nur noch vier Schläge.

Der nach der Auftaktrunde führende Kalifornier sah in dem Rekordscheck jedoch nicht die entscheidende Motivation für seinen gelungenen Auftritt. „Ich spiele für Siege. Alles andere kommt doch mit den Siegen. Ich bin nur noch vier Schläge zurück und habe auf der Schlussrunde eine gute Chance auf den Sieg“, sagte Woods.

Noch bessere Chancen auf den Millionen-Sonderbonus hatte vor der Schlussrunde allerdings der in der Sonderwertung vorne liegende Weltranglistenerste Rory McIlroy. Der Nordire spielte eine 68 und verbesserte sich damit drei Schläge hinter dem Führungsduo um drei Positionen auf Platz vier. Gleichauf lag der als Spitzenreiter in die zweite Turnierhälfte gegangene US-Amerikaner Jim Furyk, der seine Führung durch eine 72 verspielte. Eine Woche vor dem Ryder Cup in Medinah war Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer (Mettmann) in Atlanta nicht am Abschlag.