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Post aus St. Andrews: 17 Spieler mit Siegchancen!

Der dritte Spieltag, auch Moving Day genannt, bringt im wahrsten Sinne des Wortes viel Bewegung ins Leaderboard. Vor der Finalrunde haben drei Führende und weitere 14 (!) Spieler eine reale Chance auf die Claret Jug. Ann-Kathrin Rebhan berichtet von den British Open.

Während es gestern kaum Golf zu sehen gab, scheint es der Golfgott heute besonders gut mit den Spielern und auch den Zuschauern gemeint zu haben. Auch wenn es am Vormittag noch relativ ruhig zuging, wurde es am Nachmittag richtig spannend auf dem Old Course in St. Andrews. Doch der Reihe nach:

Schon im ersten Flight heute morgen um 8 Uhr schien ein ehemaliger British Open-Sieger zu alter Form gefunden zu haben. David Duval, aktuell die Nummer 1.268 in der Welt und 2001 Gewinner der British Open, beginnt die dritte Runde mit vier Birdies und macht am Ende mit einer 67 ganze 28 Plätze im Ranking gut: Rang 33 (-5)

Den größten Sprung im Ranking machte heute aber Marc Leishman – der Australier spielte heute mit einer 64 die beste Runde des Tages und beendet die dritte Runde auf dem geteilten sechsten Platz. Das sind ganze 44 Plätze weiter oben als gestern. Mit -9 hat er zudem noch eine reale Chance auf den Sieg.

British Open 2015

Der Amateur Paul Dunne ist 23 Jahre alt.

Für eine  Sensation sorgte aber heute der Amateur Paul Dunne: Der Ire spielt eine bogeyfreie 67er-Runde und beeendet die dritte Runde als einer der Führenden. In seiner Gesellschaft sind keine Geringeren als Jason Day und Louis Oosthuizen. Dunne sagte nach der Runde ganz bescheiden zu den Journalisten: „Mein Score heute wundert mich nicht, das spiele ich bei Amateurwettkämpfen häufiger. Dass es nun bei dem größten Turnier der Welt passiert, ist natürlich wahnsinn.“

„Shrek“, so der Spitzname von Louis Oosthuizen konnte vor genau fünf Jahren schon einmal die Claret Jug als Sieger in den Händen halten. Und zwar hier auf dem Old Course in St. Andrews – ein gutes Omen also. Der Australier Jason Day wartet hingegen noch auf seinen ersten Major-Titel. 2013 war er bei drei Major ganz nah dran, jedoch nicht bei der British Open. In diesem Jahr könnt es endlich klappen.