PING G Driver

PING G-Serie: Einfach nur G!

Einfach nur G. Um den enormen Sprung in der Weiterentwicklung seiner neuen Produkte zu dokumentieren, hat PING auf die Fortführung seiner G-Serie (G2 – G30) verzichtet und setzt alles auf Null: einfach nur G. Bei unserem Besuch im US-Headquarter des Unternehmens in Phoenix, Arizona, hatten wir die Gelegenheit, alle neuen Produkte dieser Serie zu testen, die größtenteils Ende Januar in die Läden kommen – darunter die völlig neue Schlägerkategorie Crossover, ein Mittelding zwischen Eisen und Hybrid. Im Firmensitz der Karsten Manufacturing Corporation sprachen wir außerdem mit der Unternehmensführung und erhielten Einblicke in die streng gesicherten Produktionsstätten vor Ort.

Drei illustre Interviewpartner im PING Headquarter in Arizona (v.l.): John A. Solheim, sein Sohn John K. Solheim und Chefentwickler Marty Jertson.

Drei illustre Interviewpartner im PING Headquarter in Arizona (v.l.): John A. Solheim, sein Sohn John K. Solheim und Chefentwickler Marty Jertson.

 

PING G Driver: Die von PING bereits bekannte Turbulator-Technologie (G30) erhöht dank optimiertem Luftstrom die Schlägerkopfgeschwindigkeit.

PING G Driver: Die von PING bereits bekannte Turbulator-Technologie (G30) erhöht dank optimiertem Luftstrom die Schlägerkopfgeschwindigkeit.

PING G-Driver

LIBELLEN-TECHNOLOGIE

„Was können wir aus der Aerodynamik in der Natur lernen“, hat PING-Boss und Hobbyfotograf John A. Solheim 2010 seine Ingenieure gefragt und ihnen sein Bild einer Libelle und deren mit einem Adernetz durchzogenen Flügel gezeigt. Das Ergebnis präsentieren die Amerikaner mit dem G-Driver dieses Frühjahr. Die Aerodynamik wurde u.a. durch so eine Libellen-Netz-Struktur in der Krone verbessert. Diese wurde so noch einmal um 20 Prozent dünner als beim G30-Vorgänger-Driver. Das spart weitere acht Gramm Gewicht ein und der Schwerpunkt des gesamten Driverkopfs wurde als Folge deutlich nach unten verlegt. Das bringt vor allem bei der Fehlerverzeihung Vorteile. Die soll laut PING hauptsächlich zwischen Sohle und Oberfläche enorm gesteigert worden sein – auch und gerade im Vergleich zu Drivern der Konkurrenz. „Wir wollen glückliche Golfer“, sagt Dr. Paul Wood aus der Entwicklungsabteilung. Und wer unabhängig von seinem Schwung mehr Fairways trifft, der ist glücklich. Der Driver ist neben der Standard-Version als LS Tec (Low Spin) und SF Tec (Straight Flight) erhältlich.

Preis: 479 Euro

 

PING G Fairwayholz

PING G Fairwayholz

Ping G-Fairwayhölzer

ÜBERFLIEGER

Das Fairwayholz hat es nicht leicht, alle Wünsche eines Golfers an sich zu erfüllen. Der wichtigste ist laut einer PING-Umfrage: „Ich will den Ball leicht in die Luft bekommen.“ Diesem Wunsch ist man mit dem G-Modell nachgekommen, indem u. a. die Führungskante näher zum Boden verlagert und der Gewichtsschwerpunkt erneut tiefer und weiter nach hinten im Kopf verlegt wurde (dank einer auch hier unglaublich dünnen Krone). Das Fairwayholz ist neben der Standard- Version (169 cc) auch als SF Tec (175 cc) und Stretch (184 cc) erhältlich.

Preis: 299 Euro


  1. Thomas

    Es ist immer eine Herausforderung sich der Vielzahl der angebotenen Schläger zu stellen, erst recht wenn es in die Königsklasse geht.
    Driver, alleine in diesem Jahr sind, wenn ich richtig gezählt habe, 22 neue Modelle auf den Markt gekommen.
    Nach ausführlichen Tests aller aktuellen Driver, Stand 15.10.16, und unabhängig von einer Preislichen und Markenbezogener Gebundenheit, hab ich pro Driver ca. 90 Bälle gespielt und jeden der von mir getesteten Driver über min. 36 Löcher herausgefordert.
    Natürlich ist es das jede Kaufentscheidung immer subjektiv erfolgt, dennoch ist für mich der Driver des Jahres 2016 der PING G. Präziser und fehlerverzeihender war keiner. Selbst bewusst gespielte Hooks und Slices, sind dermaßen ausgeglichen worden, das war schon eine echte Überraschung. Von mir an den PING G glatte
    5 von 5 Sterne. Euch viel Spaß beim Selbsttesten.


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