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Muskelkater beim Golftraining? Ja, klar!

Wilson_StaffAlexander Jordan hat sich für dieses Jahr vorgenommen, die perfekte Golfrunde zu spielen und nachweislich eine Even-Par-Runde auf einem beliebigen 18-Löcher-Kurs hinzulegen – mit Handicap -21! Zusammen mit Ausrüster Wilson Staff  unterstützen wir dieses Vorhaben. In der Rubrik „PROJECT ZERO“ berichtet Jordan regelmäßig hier von seinen Fortschritten und Rückschlägen. In Folge 6 berichtet Jordan über seinen Muskelkater beim Golftraining.

So sieht mein Traningsalltag aus: Nach drei Stunden auf der Range, fahre ich erschöpft, aber motiviert zu den Jungs von MyHealthClub und trainiere dort noch eine weitere Stunde an Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Wie ein Kleinkind gehe ich abends sehr früh ins Bett und schlafe die ganze Nacht durch.

Beim letzten Training hat mir dann Timo hat mir die versprochene Auswertung des Tests gezeigt: Im ersten Moment war ich sehr zufrieden, denn der Großteil der Muskelgruppen war grün – und ich dachte mir: „Wird schon alles nicht so schlimm sein!“ Aber wie sich herausstellte, habe ich mich da leider getäuscht!

Die Auswertung meines Trainings-Tests.

Die Auswertung meines Trainings-Tests.

Nach diesem Training hatte ich einen Mega-Muskelkater und das ist noch harmlos ausgedrückt. Mir tut noch heute alles weh, und ich meine wirklich: alles! Jeder einzelne Schritt erinnert mich an das harte Training. Nachdem Timo mit mir den Trainingsplan erarbeitet hat, ging es auch schon direkt los. Neben dem reinen Muskelaufbau, liegt auch ein Schwerpunkt auf Dehnübungen. Diese sollen meine Beweglichkeit fördern und mich so auch besser rotieren lassen bzw. mir insgesamt viel mehr Stabilität geben.

In der Vergangenheit hatte ich schon in zahlreichen verschiedenen Fitnessstudios trainiert, dort lief es immer nach dem gleichen Schema:  Vorerkrankungen: Ja/Nein?, Standardtrainingsplan, Einweisung in die Geräte und los geht’s. Das Training im MyHealthClub ist ganz anders. Timo oder Marcel sind die ganze Zeit bei mir, manchmal sogar beide gleichzeitig. Jede noch so falsche Bewegung wird direkt korrigiert und sollte ich die Körperspannung auch nur kurz mal nicht im gewünschten Maße halten, bekomme ich direkt einen freundlichen Hinweis. Und das bedeutet: Es gibt keine Entspannung, kein Schummeln und auch keine halbherzig ausgeführten Übungen. Das macht das Training wahnsinnig effektiv, aber eben auch wahnsinnig anstrengend!

Trotzdem haben wir immer noch Zeit für den ein oder anderen Spaß. Obwohl mir gerade echt alles weh tut, freue ich mich schon jetzt auf die nächste Trainingseinheit.

Trotz Muskelkater vom Vortag, bin ich natürlich am darauffolgenden Tag wieder zum Golf-Training. Nachdem ich mich aufgewärmt hatte, hab ich auch davon nicht mehr viel gemerkt… meistens zumindest. Mittlerweile bekomme ich die Schwungbahn schon recht gut hin und bereitet mir immer mehr Freude. Richtig motivierend sind aber die Ergebnisse, die ich sehe – so macht Training Spaß! Ich habe mich mittlerweile auch an die Kälte gewöhnt – und auch an die Dauermüdigkeit.

Allerdings kann ich mir auch noch gar nicht vorstellen in drei Wochen in der Türkei zu spielen, wo das Klima ja wesentlich milder ist und die Plätze schon in einem ganz anderen Zustand sind. Zudem bin ich sehr gespannt, wie weit meine Bälle bei sommerlichen Bedingungen fliegen. Seit meiner Schwungumstellung habe ich noch einmal deutlich an Länge gewonnen. Diese heißt es nun mit der nötigen Konstanz auf die Bahn zu bringen. Ich bin guter Dinge und mein zwischenzeitliches Tief scheint überwunden. Was ich in der Türkei mache? Lassen Sie sich überraschen – ich werde hier bald davon berichten. Ich gebe aber einen Tipp: Ich fahre für das GOLF MAGAZIN dorthin.

Trotzdem hatte ich echte Befürchtungen vor meiner nächsten Trainingseinheit mit Timo, denn die wird ja meinen Muskelkater nur verstärken. Und jeder weiß, dass eigentlich Tag 2 ist der schlimmste Kater-Tag ist. Wir werden sehen…

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