160509_FSME_LN_Golf__150dpi_013

Zecken beim Golf: Unbedingt impfen

Zecken krabbeln auf gepflegtem Rasen genauso wie im Gebüsch am Platzrand

Eigentlich golft Katharina Böhm schon ihr Leben lang. Mit einem Golfplatzarchitekten als Papa und einer Mama, die sich wünschte, dass die ganze Familie gemeinsam eine Sportart ausübt, ist das auch kein Wunder. Sie trainiert fast täglich, ist leidenschaftlich gerne auf dem Golfplatz unterwegs und spielte sogar ein Jahr für die deutsche Golfnationalmannschaft der Mädchen und arbeitete sich hoch bis zu einem Vollstipendium für ein Studium in den USA. „Es ist natürlich der Traum jedes Sportlers, die Farben seines Landes zu tragen. Deshalb war dieses Jahr in der Nationalmannschaft eine Ehre und etwas ganz Besonderes“, schwärmt Katharina Böhm. Seit zwei Jahren ist sie zurück aus Amerika. Dort und auf ihren vielen Turnieren im Ausland hat sie festgestellt, dass sich die Deutschen vor allem über die Golftechnik definieren, während sich andere Nationen mehr in den Sport hineinfühlen. Mittlerweile golft sie mit Handicap +1 in der Damenmannschaft in der ersten Bundesliga.

Am liebsten spielt Katharina Böhm an einem Frühlings- oder Sommermorgen auf dem Platz ihres Heimatclubs Olching, wenn noch keiner da ist, die Vögel in den alten Bäumen zwitschern und die frisch gemähten ondulierten Greens ihr ganz allein gehören. Generell liebt die Golferin eingewachsene Plätze mit toller Natur. Weil sie so viel und so gerne draußen im Grünen ist, hat sie jedoch auch schon Bekanntschaft mit einer anderen Überraschung gemacht. Auf Wiesen, in hohem Gras oder auch Büschen lauern gerne Zecken, die mit ihrem Stich verschiedene Krankheitserreger übertragen können, unter anderem das FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis-)Virus. „Man muss gar nicht erst auf Ballsuche im hohen Gras gehen, um sich eine Zecke einzufangen. Das kann schon am Abschlag passieren. Deshalb suche ich mich nach jeder Trainingseinheit auf dem Golfplatz auf Zecken ab.“ FSME-Viren werden über den Speichel der Zecken übertragen, eine Infektion ist daher möglich, sobald die Zecke sticht. FSME kann zu einer Entzündung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems führen und schwere Langzeitschäden nach sich ziehen.

Zum Glück geimpft. Zecken kann man sich auf dem Golfplatz überall einfangen.

Zum Glück geimpft. Zecken kann man sich auf dem Golfplatz überall einfangen.

Je besser sich Katharina Böhm auf ein Spiel vorbereitet, desto besser kann sie sich aufs Golfen konzentrieren. Wenn sie auf den Platz zieht, hat sie deshalb Golfbag, Schläger, Bälle, Tees, Golfschuhe, einen Handschuh und das obligatorische Poloshirt im Gepäck. Bei Hitze sind ein Cap und Sonnencreme ein wichtiger Schutz. An nassen Tagen gilt es, Regenhandschuhe, eine Plane für das Golfbag, Regenkleidung und einen Schirm einzupacken. Handtücher sind das Mittel der Wahl, um die Schläger nach einem Wolkenbruch schön trocken zu bekommen. Ausreichend Proviant und Wasser sollten bei keinem Golfspiel fehlen. Und auch in Sachen Zeckenvorsorge ist Vorbereitung sehr wichtig: Lange Kleidung erschwert es den Parasiten, eine freie Einstichstelle zu finden, und sogenannte Repellents halten mit ihrem Geruch Zecken und Mücken vom Stechen ab. Nach jedem Aufenthalt im Freien sollte der Körper gründlich nach Zecken abgesucht werden. Zusätzlich kann eine FSME-Impfung das Infektionsrisiko durch FSME-Viren nach einem Zeckenstich verringern.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.leidenschaftnatur.de oder www.zecken.de und auf Facebook unter www.facebook.de/zecken.de. Mit freundlicher Unterstützung von Pfizer.