Chris Mayson

Golftraining: 5 Minuten Klinik

Training in 5 Minuten mit Chris Mayson: Die Basics sind das A und O! 

Kennen Sie diese Tage, an denen Ihre Drives großartig sind, Sie aber einfach keinen Putt ins Loch bekommen? Oder Ihre Eisen sensationell sind, aber jeder Chip fett getroffen? Es ist extrem schwierig, in allen Bereichen gut zu sein. Verschiedene Schläge erfordern verschiedene Geisteshaltungen und körperliche Fähigkeiten. Doch mit ein paar einfachen Anpassungen wird der Übergang von einem Teil des Spiels zum anderen leichter. Verinnerlichen Sie die folgenden vier Punkte und Sie werden ein kompletterer Spieler.

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Golf Digest Teaching-Pro Chris Mayson unterrichtet an der Maderas Golf Academy bei San Diego.

Guck-in-die-Luft

Auf Dauer werden Sie beim Golftraining davon profitieren, einen Schwung zu beherrschen, der einen hohen Ballflug produziert. Vor allem Golfer, die dazu neigen, tiefe Divots auszugraben, sollten die folgenden drei Schritte beachten.

Schritt 1 Zielen Sie hoch! Richten Sie Augen und Köper der gewünschten Flughöhe entsprechend aus. Sprechen Sie den Ball links der Mitte, also weiter vorne, an. So kommt der Schläger flacher an den Ball und der volle Loft der Schlagfläche zum Einsatz.

Schritt 2 Versuchen Sie zu beobachten, wie der Schlägerkopf nach dem Impact über den Boden gleitet. Der Schläger ist zu schnell, um ihn tatsächlich sehen zu können, doch schon der Versuch sorgt dafür, dass Sie unten bleiben.

Schritt 3 Beenden Sie den Schwung mit der rechten Schulter unter dem Kinn.

 

Chris Mayson at Maderas Golf Club in Poway, CA on Tuesday October 28, 2015.

Wie lange können Sie diese Pose halten?

Zu Ende bringen

Ein ausbalanciertes Finish beim Drive bedeutet, dass Sie weder überhastet geschwungen noch versucht haben, den Ball ins Fairway zu „steuern“. Stattdessen haben Sie den Schlägerkopf stufenweise beschleunigt, sodass er während des Schwungs an Geschwindigkeit zunahm. Diese stufenweise entfaltete Dynamik hat Ihnen erlaubt, den Schwung im Gleichgewicht zu beenden (Foto rechts).

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass Sie langsam schwingen müssen, um diese Pose halten zu können. Sie können so schnell schwingen, wie Sie wollen, vorausgesetzt Sie können Ihr Finish fünf Sekunden lang halten. Beobachten Sie einmal, wie schnell Rory McIlroy schwingt. Und trotzdem sieht er aus wie eine Statue, wenn er seinen Schwung beendet hat.

Chris Mayson at Maderas Golf Club in Poway, CA on Tuesday October 28, 2015.

Locker bleiben

Beim Chippen und Pitchen besteht keine Notwendigkeit, die Handgelenke bewusst an- und abzuwinkeln, um den Ball in die Luft zu befördern. Durch das Gewicht des Schlägerkopfs arbeiten die Handgelenke von ganz alleine, wenn man es geschehen lässt. Der Schlüssel dazu liegt darin, mit so wenig Spannung wie möglich in den Armen und Händen auf- und abzuschwingen. Ein zusätzlicher Vorteil: Wenn Sie entspannt bleiben, setzt der Schläger dort auf, wo er gestartet ist. Das Resultat ist ein sauberer Ballkontakt.

Bildschirmfoto 2016-07-02 um 15.57.56Es geht aufwärts

Den Ball auf der anvisierten Linie starten zu lassen, ist beim Putten das große Thema. Aber vergessen Sie nicht, dem Eintreffwinkel des Schlägerkopfs Beachtung zu schenken. Viele Amateure schlagen zu sehr auf den Ball hinab. Dadurch springt oder rutscht der Ball im ersten Teil des Putts oft von der richtigen Linie weg.

Es ist technisch besser, den Impact zu erreichen, wenn der Schlägerkopf horizontal zum Boden steht oder schon wieder leicht ansteigt. Dieser Punkt ist typischerweise erreicht, wenn sich der Putterkopf unter dem linken Auge befindet. Sprechen Sie den Ball daher von dieser Position aus an. Der Ball geht viel früher in die Rollphase über und Sie werden Ihrer Linie treu bleiben.