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Schwungstudie Jonas Blixt: Anatomie des Bunkerschwung

Kopieren Sie einfach diese Bewegungen und spielen Sie wie der Tourpro Jonas Blixt aus dem Sand.

„Bei denen sieht der Schwung so einfach aus.“ Das könnte der Gedanke sein, der Ihnen in den Sinn kommt, wenn Sie einen Tourpro bei einem Schlag aus dem Grünbunker beobachten. Der Schwung sieht einfach und mühelos aus und der Ball reagiert absolut kontrolliert. „Bunkerschläge sehen bei Pros einfach aus, weil sie einfach sind – zumindest für Tourspieler“, sagt Jorge Parada (von unserer Schwesterzeitschrift Golf Digest zum besten jungen Trainer gewählt), der mit PGA Tourspieler Jonas Blixt arbeitet.

„Sie haben es tausend Mal gemacht und sehr hart an diesem Schwung gearbeitet. Tourspieler konzentrieren sich auf die Landezone und darauf, wie viel Spin der Ball entwickeln soll.“ So gut wird man nur, wenn man täglich trainiert. Wenn Sie sich nun Fragen, wie hoch die Wahrscheinlich ist, ein guter Bunkerspieler zu werden, machen Sie sich keine Sorgen. Sie müssen nicht zehntausend Bälle schlagen, um sich zu verbessern.

Warum? Es ist ganz einfach: Wir haben einen Spickzettel für Sie. Diese Schwungstudie zeigt einen typischen Schlag von Jonas Blixt aus dem Grünbunker. Jorge Parada erklärt Schritt für Schritt die Bewegungen und zeigt, was Tourpros zu derart guten Spielern macht: Es hat mit Stabilität und Schwunggeschwindigkeit zu tun.

Denken Sie daran: Der Bunkerschlag ist der einzige Schwung auf dem Platz, bei dem Sie versuchen sollten, den Ball zu verfehlen. Wir zeigen Ihnen weitere Schlüssel für ein gelungenes Bunkerspiel.

Bunkerschwung

Gutes Fundament

„Indem Sie vor dem Schwung die Schlagfläche öffnen, rutscht der Schlägerkopf locker durch den Sand“, sagt Trainer Jorge Parada. Halten Sie den Schaft neutral und lehnen Sie ihn nicht nach vorne. „Jonas Blixt erreicht das, indem er sein linkes Handgelenk in der Ansprechposition einfach anwinkelt“, sagt Parada.

Drehen und abklappen

Achten Sie einmal darauf, wie ruhig der Unterkörper von Blixt bleibt. Er hält sein linkes Knie über seinem linken Fußknöchel. Nur der Oberkörper dreht zurück. „Viele Amateure schieben ihre Körperposition vom Ball weg“, sagt Parada. „Dadurch sind sie gezwungen, zu viel Sand mitzunehmen oder den Ball über das Grün hinaus zu schlagen.“

90 Grad erreichen

Die meisten Pros winkeln den Schläger mit dem vorderen Arm um 90 Grad an. „Das schmälert den Schwungradius, sodass sie diesen Winkel des Schlägers im Abschwung schnell lösen können“, sagt Jorge Parada. Diese schnappende Bewegung erzeugt mehr Loft und verstärkt den Backspin.

 

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Bleiben Sie stabil

„Sehen Sie sich Blixts Gürtelschnalle an, die über dem Ball ist. Dadurch bringt er den Schläger im Treffmoment optimal unter den Ball“, sagt der Trainer. „Das ist das Geheimnis, mit dem Tourpros den Ball so exakt kontrollieren können: Sie schlagen etwa fünf Zentimeter hinter den Ball und ziehen den Schlägerkopf darunter durch.“

Weiches Handgelenk

Ein guter Bunkerspieler baut nicht viel Spannung im Handgelenk auf, sagt Parada. Achten Sie darauf, wie schnell Blixt den Winkel seiner Handgelenke gelöst hat. Dadurch gleitet der Schlägerkopf flach und schnell durch den Sand, sodass der Ball nach oben schnellt und schnell zum Liegen kommt.

Keine Hilfe notwendig

„Viele Amateure haben eine gute Ansprechposition und treffen den Sand hinter dem Ball optimal. Was sie jedoch häufig nicht tun, ist, ihren Schwung zu beenden“, sagt Parada. „Pros hingegen fürchten nicht, dass sie den Ball zu weit schlagen könnten und schwingen bis zum Finish durch. Ihnen ist bewusst, je länger das Finish ist, desto mehr Spin wird erzeugt.“

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