Jason Birnbaum

Speedzone: So treffen Sie jeden Ball mit mehr Geschwindigkeit

Was ist, wenn ich Ihnen sage, dass es ganz einfach ist, mehr Geschwindigkeit im Golfschwung zu erzeugen? Dass Sie dies in sich haben. 
Dass Sie nur lernen müssen, wie man den Speed abruft. Klingt das verlockend? Die meisten Golfer versuchen mühevoll, Schwunggeschwindigkeit zu generieren – und das oft an den falschen Stellen. Tatsächlich schwächen Sie sogar ihr Speed-Potenzial

Der Schlüssel zu mehr Länge

Der Schlüssel zu mehr Länge ist, 
den Schläger genau im Impact auf die höchste Geschwindigkeit zu beschleunigen. Ich wette, dass Ihr Fokus auf anderen Schwungpositionen liegt. Doch das bringt nicht mehr Weite.

In der „Speed Zone“ spielt die Musik

Beim Thema Schlaglänge dreht sich alles darum, die größtmögliche Beschleunigung in der Schwungsequenz, die ich „Speed Zone“ nenne, zu erreichen. Diese Zone beginnt, wenn der Schläger im Abschwung die Hüfthöhe erreicht und endet im Durchschwung auf Hüfthöhe. Merken Sie sich einfach: Von der rechten Hosen-tasche bis zur linken Hosentasche spielt die Musik!

Die „Speed-Verhinderer“

Hier kommen drei verbreitete „Speed-Verhinderer“, 
auf die Sie unbedingt achten sollten:
1. Sie reißen den Schläger so schnell Sie können vom Ball weg im Aufschwung. Das ist ineffizient und verleiht dem Schlag keineswegs mehr Power.
2. Sie sind so damit beschäftigt, einen perfekten Rückschwung auszuführen, dass Sie vergessen auf die Geschwindigkeit im Impact zu achten. Auch hier gilt: Das bringt keine Energie auf den Ball!
3. Sie versuchen durch „schnelle Hände“ den Schläger mit Speed zum Ball zu bringen. Aber glauben Sie mir, so lässt sich kein großer Druck ausüben.

So werden Sie schneller in der „Speed Zone“

Bei vielen Golfern ist die vordere Schulter (links bei Rechtshändern) viel zu verspannt in der Ansprechposition. Eine verkrampfte Führungsschulter leitet die Anspannung hinunter durch den Arm und das ist der größte Speed-Killer. Die linke Schulter sollte nicht krampfhaft bis zum Ohr hochgezogen werden. Sprechen Sie den Ball relaxed an, mit lockeren Schultern. Das führt dazu, dass Arme und Hände weich und beweglich bleiben. Nur so lässt sich der Schlägerkopf unten im Schwung richtig durch den Ball schleudern.
Die beste Übung dafür sind Drives mit auf Hüfthöhe verkürztem Durchschwung, also früherem Finish. Durch diesen plötzlichen Schwungstopp lernen Sie, 
wie es sich anfühlt, Ihre Höchstgeschwindigkeit unten am Ball zu erreichen. Zudem ist es leichter, die 
Schlagfläche square an den Ball zu bringen. Längere und geradere Drives? Das wird jedem Golfer gefallen!