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Tipps von Siegertypen: Training mit Moritz Lampert

European Tour-Spieler Moritz Lampert erklärt den Schlag, der Gefühl und ausgefeilte Technik gleichermaßen benötigt und viele Amateure in gewissen Spielsituationen immer wieder vor erhebliche Probleme stellt: der hohe Pitch   Mercedes Benz-Logo presented

Nur noch 25 Meter bis zum Grün, doch in direkter Linie zur relativ kurzgesteckten Fahne tut sich vor dem Grün ein Bunker auf. Für viele Spieler eine unangenehme Situation. Denn: Um mit dem nächsten Schlag eine akzeptable Putt-Distanz bzw. eine One-Putt-Chance zu haben, muss der Ball beim Annäherungsschlag schnell hoch in die Luft gehen, um dann soft und mit wenig Roll auf dem Grün in Lochnähe zu landen. Zugegeben, kein leichter Schlag, aber einer, den jeder Golfer im Repertoire haben sollte. Mit der geschilderten Spielsituation werden nämlich speziell Amateure häufiger konfrontiert, als ihnen lieb ist.

Das müssen Sie beim hohen Pitch beachten:

• Der Stand: Generell ist das Gewicht neutral auf beide Beine verteilt. Wobei eine leichte Tendenz nach rechts gestattet ist und der Oberkörper leicht zurückgelehnt werden darf. Die Ballposition ist etwas links der Mitte.

• Aufschwung: Arme und Schultern leiten den Schwung ein. Die Handgelenke sind in der 9-Uhr-Position gebeugt. Wichtig: Am Ende des Aufschwungs sollte sich der Schlägerkopf immer deutlich über den Händen befinden – egal welche Distanz Sie überwinden wollen.

Siegertypen

Arme und Schultern leiten den Schwung ein.

• Abschwung: Der Unterkörper leitet den Schwung zum Ball ein. Die Handgelenke werden freigegeben und der Schläger überholt im Treffmoment die Hände. Im Finish bleibt der Schlägerkopf unterhalb der Hände

 

 

 

 

Inside Moritz Lampert:

MORITZ LAMPERT (23) erreichte 2014 auf der Challenge Tour einen Durchschnittscore von 70,17 Schlägen, gewann dort drei Turniere und sicherte sich die Spielberechtigung für die European Tour 2015.

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