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Tipps von Siegertypen: Windige Drives – mit Bernhard Langer

Wie war das nochmal? Was muss man bei einer „steifen Brise“ auf dem Golfplatz beachten? Bernhard Langer verrät Ihnen Tipps und Tricks für einen mühelosen Drive in den Wind

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Kommt der Wind von vorn, verlieren zahlreiche Amateur-Golfer die Kontrolle über sich und ihren Golfschwung. Oberflächlich betrachtet, mag es logisch erscheinen, dass man beim Drive in den Wind schneller schwingt und härter auf den Ball schlägt, um möglichst wenig Länge zu verlieren. Im Golfspiel führt dies aber in den seltensten Fällen zum gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Der Ball wird unsauber getroffen, der Spin potenziert sich im Wind und der Ball landet irgendwo – bloß nicht auf dem Fairway.

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Bernhard Langer gibt Ihnen Tipps für einen guten Drive in den Wind.

Deswegen rate ich Ihnen: 
Gas wegnehmen für einen ruhigen Schwung und guten Rhythmus!

Um den gewohnten Rhythmus beizubehalten, nehme ich bei Gegenwind 
im Set-Up auch nur marginale Veränderungen vor:

• 
kürzer Greifen (1,5 – 2 cm) für noch mehr Schläger-Kontrolle

• 
Ball etwas tiefer  und weiter 
zur Mitte (ca. 2 cm links der Mitte) 
im Stand aufteen für einen flacheren Ballflug

• leicht verkürzter Aufschwung

Vor zu vielen und größeren Veränderungen (z.B. geschlossener Stand, Ball-
position rechts der Mitte) rate ich grundsätzlich ab. In der Regel führt dies zu Kontroll- und Rhythmus-Verlust. Also: Achten Sie auf einen ruhigen, rhythmischen Schwung, der in einem sauberen, satten Ballkontakt mündet, damit Ihr Ball mit möglichst wenig 
Spin auf der Ziellinie bleibt und auf 
dem Fairway landet.

Inside Langer

Bernhard Langer (58) hat in der Saison 2014 auf der amerikanischen Champions Tour eine durchschnittliche Drivelänge von 281 Yards (257 Meter) erreicht und traf dabei 71,73 Prozent der Fairways.

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