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Training mit Rickie Fowler: 1, 2, 3…drin!

Rickie Fowler gibt Ihnen für Ihr Training folgenden Tipp: Mit diesen drei Schritten putte ich jeden Ball exakt auf der richtigen Ziellinie

1.) Wenn ich an einen Putt herantrete, vergewissere ich mich zunächst, dass mein gesamter Körper square zu der Linie ausgerichtet ist, auf der der Ball starten soll. Das hört sich so selbstverständlich an, ist aber elementar wichtig, um nicht die 
Balance zu verlieren. Wenn meine Hüften nur eine Winzigkeit offen stehen, schließen sich im Schwung meine Schultern und mein Kopf schiebt sich weit hinter den Ball. Die Folge: Ich ziele ganz woanders hin, als beabsichtigt. Fürs square Ausrichten checke ich zunächst, dass meine 
Zehen, Hüften und Schultern – genau in der Reihenfolge – parallel zur Startlinie des Balls stehen. Erst wenn da alles passt, fasse ich den Putter fest und richte die Schlagfläche aus.

2.) Ein Trick, der bei mir immer funktioniert: Ich hebe den Putter ein, zwei Millimeter vom Gras an, bevor ich starte. So kann ich vom Beginn des Putts an frei schwingen. Die meisten merken nämlich nicht einmal, dass ein Teil Ihres Körpergewichts beim Ansprechen noch auf dem Putter lastet. Dieser geringe Druck kann dafür sorgen, dass der Putterkopf beim Zurückführen leicht am Gras hängen bleibt.

3.) Die meisten guten Putter, die ich kenne, fixieren beim Putt einen bestimmten Punkt. Gary Player schaut auf den hinteren Teil des Balls. Jordan Spieth lässt seinen Fokus bei kurzen, geraden Putts auf dem Loch. Ich starre auf den Bereich direkt hinter meinem Ball. Beim Ansprechen ist das die Ziellinie auf meinem Putterkopf. Sobald ich meinem Putt beginne, fällt mein Blick auf das Gras an dieser Stelle. Diesen Spot lasse ich nicht aus den Augen, bis kurz nachdem der Ball Richtung Ziel gestartet ist. Ein Trainingstipp: Ich lege an diese Stelle von meinem Fokus ein Geldstück.