David Leadbetters A-Schwung – 2. Teil: Der Rückschwung

Im zweiten Teil von David Leadbetters A-Schwung geht es um den „Weg nach oben“.

VON DAVID LEADBETTER

Auf den ersten Blick denken Sie vielleicht, dass der A-Schwung einem konventionellen Schwung sehr ähnelt. Und in vielen Aspekten tut er das auch, da ich mich nicht allzu weit von dem entfernt habe, was ich immer gelehrt habe. Wenn Sie aber genauer hinsehen, werden Sie erkennen, dass bestimmte Aspekte alles andere als konventionell sind. Der Rückschwung ist viel steiler als es meistens gelehrt wird. Der Arm-Schwung ist kürzer, doch der Oberkörper ist voll aufgedreht. So muss man sich nicht extra darauf konzentrieren, den Schläger von innen an den Ball zu bringen und um den Körper herum zu schwingen, wenngleich der linke Arm über der Brust liegt. An der höchsten Position zeigt der Schaft nach rechts. Nach traditioneller Lehre wäre dieser Rückschwung nicht „on plane“, also auf der richtigen Ebene. Ich bin aber davon überzeugt, dass es aus dieser Position leichter ist, den Schläger im Abschwung auf die korrekte Ebene fallen zu lassen.

Die wichtigen Sequenzen des Rückschwungs:

Schwungbeginn

Die erste Bewegung ist ganz simpel und wird hauptsächlich aus dem Rumpf erzeugt. Der Oberkörper dreht sich vom Ziel weg, der Schlägerkopf bleibt während-dessen außen, also vor den Händen und der rechte Arm bleibt über dem linken.

Weg nach oben

Wenn der linke Arm parallel zum Boden ist, klappt das rechte Handgelenk den Schaft in einen sehr steilen Winkel. Hier liegt ein großer Unterschied des A-Schwungs zum konventionellen Schwung – der Schaft wird viel weiter angewinkelt, über den rechten Winkel hinaus.

Ende des Rückschwungs

Den größten Teil des Rückschwungs zeigt die Schlagfläche zum Ball – weil sie geschlossen ist – aber ganz oben im Schwung (Top) ist sie wieder neutral. Der spezielle A-Schwung-Griff (erklärt auf der nächsten Seite) kontrolliert, was das Schlägerblatt macht. Insgesamt ist der Rückschwung kürzer als bei konventioneller Technik, aber laut unserer Tests ist dennoch kein Kraftverlust zu verzeichnen.

Hier geht es zum ersten Teil der Videoserie über Leadbetters A-Schwung

Hier geht es zum dritten Teil der Videoserie über den A-Schwung