Golfoase an der Ost-Algarve

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Die 12. Bahn führt entlang des Naturparks der „Ria Formosa“.

Die 12. Bahn führt entlang des Naturparks der „Ria Formosa“.

Weitaus spektakulärer zeigt sich der Platz auf den Back Nine, die die Auftaktbahnen umschließen. Die 10 (Par 4, 380 Meter, gelb) gilt als schwierigste Bahn des 2002 eröffneten Platzes und reizt zum Risikoschlag über Wasser und Olivenbäume und erfordert präzise platzierte Schläge. Die 11 führt zurück zur Küste. „Die Bahnen 12 und 13 sind vermutlich die schönsten Löcher auf dem Platz“, schwärmt Michael Nürnberg. „Von dort aus hat man den besten Blick auf den Atlantik und die Ria Formosa“, sagt er.

Ab und an begegnet man auf dem Platz Gästen des angrenzenden ROBINSON CLUBS, die sich bei Ebbe auf die Suche nach Muscheln ins Wattenmeer begeben oder die erholsame Atmosphäre an der clubeigenen Beachbar genießen wollen.

Auch wenn die letzten fünf Löcher nicht an der Wasserkante liegen, geizen sie nicht mit sportlichem Charme. Wasser kommt an den Bahnen 14, 16 und 17 noch einmal ins Spiel und erfordert besondere Taktik. Mit der 18. Bahn (Par 4, 385 Meter, gelb), die parallel zum ROBINSON CLUB Quinta da Ria verläuft, bilden die Schlusslöcher ein anspruchsvolles Finale des Platzes.

Viel Wasser an der 17 (Par 3, 150 Meter, gelb).

Viel Wasser an der 17 (Par 3, 150 Meter, gelb).

„Ich empfehle den Ria Course erst am frühen Nachmittag zu spielen“, sagt der Golfmanager Nürnberg. „Dann kann man den Sundowner entweder direkt auf den Löchern 12 und 13 genießen – oder nach der Runde gegen 17.30 Uhr an der Beachbar unterhalb des Platzes“, schwärmt der 27-Jährige.