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Foto Araltankstelle

Nach wochenlangem Darben dürfen viele Golfer endlich aufatmen. Sie können ihre zum Teil noch vom Winter verstaubten Schläger endlich aus dem Spint holen, denn es geht wieder los. Nach und nach öffnen die Golfclubs in ganz Deutschland seit dem Ende des Corona-Lockdowns ihre Pforten und stehen mit fein manikürten Fairways und Grüns bereit zum großen Saisonauftakt.

Am 4. Mai ging es in vielen Clubs in Schleswig-Holstein wieder los. Dieses bei Golfern gefühlte Großereignis trieb mancherorts Unternehmer zu besonderen Maßnahmen, wie an einer Aral-Tankstelle in Aumühle vor den Toren Hamburgs. Christian Arnold, Betreiber der Tankstelle im vornehmen Villenvorort, wendet sich gleich zum lang ersehnten Golfstart mit einer Grußbotschaft auf dem Tankstellendach an seine golfenden Kunden: „Aral grüßt alle Golfer“.

Wie von einem anderen Planeten kommend fühlt es sich als Golfer momentan tatsächlich an, wenn man nach Wochen Abstinenz wieder den geliebten Golfrasen betreten darf. „Ich selbst war einer der ersten, der gleich morgens um sieben Uhr in Brunstorf abgeschlagen hat“, sagt Arnold voller Freude. Im Zweier-Flight mit einem Freund drehte der Handicap-11-Spieler die erste 18-Löcher-Runde, seitdem die Golfplätze wieder geöffnet sind. „Ob wir in diesem Jahr nochmal Turniere spielen oder einfach nur Privatrunden drehen werden, ist momentan völlig nebensächlich“, sagt der leidenschaftliche Golfer. „Es hat einfach so viel Spaß gemacht und die Atmosphäre auf dem gesamten Platz in Brunstorf, war riesig“, sagt er. „Aber ich war nach der Runde körperlich erschlagen“, verrät der Sportler.

Golfbegeisterung

So sieht Begeisterung für den Golfsport aus. Der Tankstellenbetreiber Christian Arnold ist selbst leidenschaftlicher Golfer

Dass nicht auf allen Plätzen die neuen Bestimmungen zu Abstands- und Hygienemaßnahmen gleichermaßen umgesetzt werden, stört ihn nicht: „Ich habe für morgen eine Startzeit in meinem Heimatplatz, dem Wentorf-Reinbeker Golfclub gemacht, dort ist das Spiel momentan nur über neun Löcher erlaubt.”

Auf die Idee mit der Grußbotschaft sei er bereits vor einem Jahr bei der Porsche European Open in Winsen an der Luhe gekommen. „Da habe ich auf dem Weg nach Green Eagle einen ähnlichen Würfel an einer Aral-Tankstelle gesehen und nun auf eigene Kosten etwas ähnliches für Aumühle produzieren lassen“, sagt Christian Arnold. In seinen anderen beiden Tankstellen in Sasel und Poppenbüttel hat er einen Gruß-Banner nicht aufgestellt, denn dort sei die Golfdichte nicht so groß.

Golfende Kunden bekommen als kleines Dankeschön und Glücksbringer für die Runde in Arnolds Aral-Tankstelle eine kleine Tüte Tees geschenkt. „Die Aktion kommt sehr gut bei meinen Kunden an“, sagt er. „Viele freuen sich und machen Fotos von der Botschaft“, lacht Arnold. Doch neben der Lockerung auf den Golfplätzen ist Christian Arnold froh, dass wieder mehr auf den Straßen los ist und Kunden auf dem Weg zum Golf wieder bei ihm einkehren, um zu tanken, einen Rundensnack zu kaufen und einen kleinen Schnack abzuhalten. Denn die Corona-Zeit ist auch an den Tankstellen-Betreibern nicht spurlos vorbeigegangen …

  1. Ehrhard Heine

    „Auf die Idee mit der Grußbotschaft sei er bereits vor einem Jahr bei der Porsche European Open in Winsen an der Luhe gekommen. „Da habe ich auf dem Weg nach Green Eagle einen ähnlichen Würfel an einer Aral-Tankstelle gesehen und nun auf eigene Kosten etwas ähnliches für Aumühle produzieren lassen“, sagt Christian Arnold. In seinen anderen beiden Tankstellen in Sasel und Poppenbüttel hat er einen Gruß-Banner nicht aufgestellt, denn dort sei die Golfdichte nicht so groß.“

    Schöner Aufmacher, aber mit diesem Satz liegt die Autorin (oder auch das Statement von Herrn Arnold) wohl eher falsch. Neben Hamburg- West sorgen der Bezirk „Alstertal“ mit den anliegenden 6 Golfanlagen und seinen solventen Einwohnern für eine hohe Dichte!


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