Besser als Woods: Ko Jin Young mit unglaublicher Serie

Ko Jin Young brach einen Rekord von Tiger Woods

Die beste Golfern der Welt, Ko Jin Young, hat eine unglaubliche Serie aufgestellt – und damit sogar einen alten Tourrekord von Superstar Tiger Woods eingestellt.

Die aktuell weltbeste Golferin Ko Jin Young aus Südkorea hat mit einer unglaublichen Serie sogar Tiger Woods übertroffen. Die 25 Jahre alte Weltranglistenerste, die in diesem Jahr unter anderem zwei Majors gewonnen hat, blieb 114 Löcher in Folge ohne Bogey. Der 14-malige Major-Champion Woods hatte es im Jahr 2000 bei seinem noch gültigen US-Tourrekord auf 110 Löcher nacheinander ohne Schlagverlust gebracht.

Ko Jin Young – Putt aus einem Meter beendet Serie

Das Ende kam für Ko Jin Young am Schlussloch der ersten Runde beim US-Turnier in Portland, als Ko einen Putt aus rund einem Meter am Loch vorbeischob und erstmals nach Loch zwei am dritten Tag der British Open wieder mal einen Schlag einbüßte. Dazwischen hatte sie sich beim Turniersieg im kanadischen Aurora auf allen vier Runden schadlos gehalten.

Ko Jin Young

Lange ist es her: Im Jahr 2000 blieb Tiger Woods 110 Löcher ohne Bogey (Getty Images).

Ko Jin Young „Kann mich wieder auf meine Schläge konzentrieren“

Als das Bogey perfekt war, atmete Ko erleichtert durch. „Jetzt kann ich mich wieder auf meine Schläge konzentrieren und muss nicht immer denken: ‚oh Bogey, kein Bogey‘.“ Die 114 Löcher sollen aber dennoch nicht ihr Schlusswort sein. „Jetzt will ich es nochmal versuchen. 115 Löcher ohne Bogey hoffentlich“, sagte Ko.

Tiger Woods: 23 Jahre Profi

Apropos Tiger Woods: Am vergangenen Donnerstag, dem 29. August, feierte der Amerikaner sein 23-jähriges Profi-Jubiläum. Am 29. August 1996 spielte Woods zum ersten Mal als Profi bei der Greater Milwaukee Open. Tiger war damals 20 Jahre jung, wurde am Ende 60. Das wissen die meisten, doch eine Menge spannender Randnotizen von diesem einst so verheißungsvollen Event 1996 dürften die Wenigsten erinnern. Wir erinnern an den Start einer gigantischen Karriere. 

(SID / red)