Bryson DeChambeau verteidigt Führung bei Porsche European Open

Bryson DeChambeau bei Porsche European Open 2018

Bryson DeChambeau bleibt bei der Porsche European Open auch nach Tag zwei in Führung. Masters-Sieger Patrick Reed greift an. Österreichs Matthias Schwab überrascht. Der deutsche Philipp Mejow bringt liegt mit zwei konstanten Runden unter den Top Ten.  

Hamburg – Masters-Champion Patrick Reed meint es ernst! Am Vormittag des zweiten Tages nutzte er die guten Bedingungen auf dem Porsche Nord Course und setzte sich zunächst mit insgesamt 136 Schlägen (acht unter Par) an die Spitze des Leaderboards der Porsche European Open 2018. Trotz einer Runde von sechs unter Par (66 Schläge), war er mit seinem Spiel noch nicht zufrieden: „Ich habe gestern drei Fairways getroffen, heute vier. Da ist immer noch Luft nach oben!“

Wie gestern angekündigt, spielte Bryson DeChambeau erneut eine sehr gute Runde und verteidigte seine Führung. „Mein Spiel war heute nicht so gut wie gestern, aber ich konnte es immerhin zusammenhalten.“ Mit vier unter Par (68 Schlägen) liegt er zwei Schläge vor seinem amerikanischen Kollegen. Zwischen die beiden schob sich der junge Österreicher Matthias Schwab, der erst seit diesem Jahr eine volle Tourkarte besitzt. Mit 67 Schlägen (-5) und insgesamt 135 (-9) platzierte er sich zusammen mit dem Engländer Richard McEvoy, dem mit -7 (65) die beste Runde des Tages gelang, auf Rang 2.

Alexander Levy bringt sich für Ryder Cup ins Gespräch

Alexander Lévy, Sieger von 2016, brachte sich für das Wochenende in eine sehr gute Ausgangsposition – und natürlich auch in seinem Kampf um die Qualifikation für den Ryder Cup. „Zu Hause im Ryder Cup zu spielen, wäre das Größte für mich.“ Er benötigte 68 Schläge (-4) und liegt mit einem Gesamtergebnis von 137 Schlägen (-7) auf Platz 7. Auch der Südafrikaner Charl Schwartzel, der gemeinsam mit Reed schon um acht Uhr auf die Runde ging, konnte sich verbessern. Er unterschrieb auf seiner Scorekarte eine 69 und rangiert mit insgesamt -5 auf Platz 13. Schwartzel genoss das hochsommerliche Wetter. „Ich komme mir vor wie in Sun City.“

Ausgezeichnet schlug sich der Berliner Philipp Mejow. Der 30-Jährige spielte an den ersten beiden Tagen konstantes Golf und kam mit zwei 69er Runden ins Clubhaus. Mit 138 Schlägen (-6) liegt er als bester Deutscher auf Rang 9, zusammen mit dem Engländer Paul Casey.

Erfreulicherweise schafften sieben deutsche Spieler den Cut. Neben Mejow sind das Sebastian Heisele, Allen John, Maximilian Kieffer, Marcel Siem, Jonas Kölbing und Benedict Staben, der zwar nicht an seine hervorragendem Leistung vom Vortag anknüpfen konnte, aber die beiden Finalrunden bestreiten wird. Insgesamt waren am Donnerstag 18 Deutsche an den Abschlag gegangen.