Golf Entfernungsmesser Im Visier: der große Test

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Pro Golf Entfernungsmesser:

Wer misst hilft sich und anderen. Ich bin ein großer Fan jeder Form von Entfernungsmessern im Golf. Der Laser ist für alle der ideale Begleiter, die es genau nehmen, die bereits über ein solides Spiel verfügen und ihr Golf verbessern wollen. Es ist ja nicht immer nur der Flaggenstock interessant für den nächsten Schlag. Auch zum Beispiel im Training, wenn es darum geht, auf der Range oder dem Platz exakte Schlagweiten zu ermitteln, ist der Laser unschlagbar. Für Kritiker dieser Messmethode mit zittriger Hand sei gesagt: Die neuesten Laser hier im Test machen dank Zielerfassungshilfen und Signalfunktionen ein Vermessen kaum noch möglich.

Und zudem begrüße ich seit einigen Jahren den Trend zum GPS-Gerät bei Golfern mit höheren Handicaps. Speziell die Uhren sind echte Spielbeschleuniger. Ein sekundenschneller Blick auf das Handgelenk und schon gibt es über die Entfernungen zum Ziel keine Unklarheiten mehr. Ob diese Distanzen auf den Meter genau passen oder der Golfer in der Lage ist, das gewonnene Wissen auch in brauchbare Schläge umzusetzen, ist zweitrangig. Der Verzicht auf zeitintensive Recherche mittels Entfernungs- pfählen und Strokesaver entfällt, darum geht es doch.

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Contra Golf Entfernungsmesser:

Golf ist Lust und Liebe und keine Wissenschaft! Ich habe Golf in Schottland gelernt, in einem anderen Jahrtausend. Zwei Stunden auf der Range, dann auf den Platz. „Nur so lernst du’s“, hatte mir James, mein Pro, mitgegeben. „Und nimm nur die Hälfte der Schläger mit. Dann kannst du bald auch mit langen Eisen kurze Schläge machen.“ Das hat sofort geklappt, wenn auch selten mit Absicht… Ich möchte keine Hilfsmittel. Ich spiele den Ball, wie er liegt, und sei es von der Clubhaus-Terrasse. Wenn es nicht gerade schüttet, trage ich keinen Handschuh.

Mir reicht ein Pfosten auf 100 Meter zum Grün; bei Handicap 13 entscheidet mein Eisen 7 ohnehin meist selbst, ob es nach 140 oder 150 Metern landet. Es ist nach fast drei Jahrzehnten auf den Plätzen dieser Welt eher andersherum: Wenn ich, schnell wie ein Schotte, am Ball stehe, weiß ich, dass es ein Eisen 6 ist. Oder auch ein 4er, wenn es von vorn bläst oder das Grün im zweiten Stock liegt. Das sagen mir mein Hirn, Gefühl und Erfahrung, aber kein Laser, keine Uhr, kein GPS im Elektro-Cart. Darauf verzichte ich, wenn’s geht, auch! Golf ist für uns Hacker keine Wissenschaft! Es ist für mich die Lust am Leben, die Liebe zur Natur. Und, vor allem: purer Sport! Klingt gruftig? Das fände ich… vermessen!

 

  1. Heinz Gattringer

    Z. Info:
    Bei der TomTom Golfuhr gibt es nur die 2er. Auch steigt TomTom wieder aus dem Golfmarkt aus.
    Ich hatte die erste Version von TomTom und war sehr begeistert, nicht nur Doglegs und Bunker könnte man sehr einfach auslesen, auch eine Vergrößerung am Display war möglich.
    Sollte eine Angabe fehlen, so konnte man diese über ein sehr einfaches Online-Formular dieses bekanntgeben. Nach 2-3 Tagen waren diese Daten bereits im Update.
    Diese Möglichkeiten fehlen mir bei anderen Marken in dieser Preisklasse!


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