INTERVIEW: Howard Carpendale

»Wenn ich an Abschlag eins stehe, zittern meine Hände«

Seve Ballesteros, Bernhard Langer, Sir Nick Faldo und Jack Nicklaus. Howard Carpendale (75) kennt sie alle und war mit ihnen auf der Runde. Der Schlagerstar selbst spielt seit über 40 Jahren. Er liebt und lebt Golf, die weiße Kugel ist ein fester Bestandteil in seinem Leben. Im GM-Interview sprachen wir mit Carpendale auch, warum viele Deutsche Berührungsängste mit Golf haben. 

GM: Herr Carpendale, Sie golfen seit über 40 Jahren Jahren, was hat sie Golf gelehrt?

Wenn ich den Ball so gar nicht treffe, ist es nicht leicht, Spaß zu haben. Bis heute habe ich noch immer nicht begriffen, warum das so ist. Ich habe drei Mal in meinem Leben eine Par-Runde gespielt und am nächsten Tag kommt eine 95 raus. Warum? Es ist mir ein Rätsel. 
Golf ist für mich ein ganz wichtiger Lebensinhalt. Wahrscheinlich auch, weil es in meinem eigentlichen Beruf sehr einfach ist, abzuheben. Golf ist der perfekte Ausgleich – Golf ist immer der Sieger. Wie oft bin ich der Auffassung gewesen, dass ich es kapiert habe und wurde eines Besseren belehrt. Jack Nicklaus hat zu mir gesagt: Jeder denkt, er sei Jack Nicklaus am ersten Abschlag. Nach dem Abschlag weiß jeder, dass er es nicht ist. Die Demut, die Golf einem Menschen lehrt, ist unfassbar.  

GM: Macht das nicht diesen besonderen Kick aus?

Ja, auch. Bei mir ist es der eine perfekte Schlag auf der Runde. Oder wenn ich auf der Range neben einem Weltklasse-Profi bin und der metergenau ein Wedge mehrmals hintereinander 90m Carry spielt und dann sagt: So, jetzt, zwei Meter im Flug weiter. Und das wiederholt er dann. Wahnsinn, wie die das beherrschen.

Das komplette Interview aus Ausgabe 09/21 finden Sie

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Golf Magazin 09/21 - Fotoshooting Howard Carpendale GC Beuerberg

Souverän aus dem Bunker: Photoshooting mit Howard Carpendale im GC Beuerberg