McIlroy will lieber gar keinen Ryder Cup als ohne Fans

Omega Dubai Desert Classic – Day Three

Köln (SID) – Für Rory McIlroy ist ein „Geister-Ryder-Cup“ keine Option. „Ich habe da eine ganz klare Vorstellung. Ein Ryder Cup ohne Zuschauer ist kein Ryder Cup“, sagte der Weltranglistenerste aus Nordirland bei einem Sponsorentermin“, ich würde lieber um ein Jahr verschieben, als ohne Fans zu spielen.“ Und das sage er „als Europäer, der in die USA geht, wo er beschimpft wird.“

Der US-Verband PGA of America prüft derzeit, ob der bedeutendste Teamwettbewerb der Welt ohne Zuschauer ausgetragen werden kann. Das im Zweijahres-Rhythmus stattfindende Prestigeduell zwischen den besten Golfern der USA und Europa soll vom 25. bis 27. September in Whistling Straits im US-Bundesstaat Wisconsin ausgetragen werden.

Eine Verlegung auf 2021 hätte für McIlroy einen weiteren Vorteil. Der Ryder Cup 2022 soll in Rom stattfinden. Italien ist jedoch schwer von der Corona-Pandemie betroffen. „Das würde dem Land ein Jahr mehr Zeit geben, sich auf einen Ryder Cup 2023 vorzubereiten“, sagte der viermalige Major-Gewinner.

Der Ryder Cup ist gerade für Fans das Highlight im Golfkalender, die Atmosphäre ist vergleichbar mit der in einem Fußballstadion. „Es ist schwer, sich einen Ryder Cup ohne Fans vorzustellen“, sagte PGA-Chef Seth Waugh dem New Yorker Radiosender WFAN: „Wir haben begonnen darüber zu sprechen, ob wir zumindest ein virtuelles Fan-Erlebnis schaffen können. Wir werden versuchen, so kreativ wie möglich zu sein.“