Porsche European Open abgesagt – European Tour Kalender aktualisiert

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Die European Tour hat ihren Tourkalender umfänglich aktualisiert. Demnach soll das erste European Tour Event am 22. Juli das Betfred British Masters im Close House Golf Club im englischen Newcastle stattfinden. Die Porsche European Open fliegt als zweites Deutsches Event ebenfalls aus dem diesjährigen Turnierkalender.

Nach langem hin und her gab die European Tour heute ihren neuen Post-Corona-Turnierkalender vor. Ab dem 09 Juli wird hauptsächlich in Großbritannien gespielt und das auch mit reduziertem Preisgeld. Besonders bitter für die deutschen Golffans dürfte dabei sein, dass die Porsche European Open in Green Eagle bei Hamburg abgesagt wird. Das bedeutet, dass 2020 keine Turniere auf deutschem Boden stattfinden werden.

Der neue European Tour Kalender

Neben den verbleibenden Major-Turnieren, die nach der Absage der Open noch stattfinden werden, und einem WGC Event, finden vorläufig bis Oktober alle weiteren Turniere in England statt. Dies wurde im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Tour Kalenders bereits vermutet, denn wegen der Corona-Pandemie sind Reisen in Europa nach wie vor problematisch und eine Lockerung der Situation noch nicht absehbar. Aus diesem Grund hat sich die Tour entschieden, das restliche Jahr in England zu verbleiben. Ausnahme sind, wie bereits erwähnt, die Major Turniere (PGA Championship, US Open und das Masters) die von der European Tour co-sanktioniert sind. Die Turniere im Überblick:

  • 09.-12.07 : Austrian Open (Atzenbrugg nahe Wien) – Preisgeld: 500.000 Euro
  • 15.-18.07: Euram Bank Open (Ramsau, Österreich) – Preisgeld: 500.000 Euro
  • 22.-25.07: Betfred British Masters (Newcastle-upon-Tyne, England) – Preisgeld: 1.250.000 Euro
  • 30.07-02.08: English Open (Birmingham, England) – Preisgeld: 1.000.000 Euro
  • 30.07.02.08: WGC FedEx St. Jude Invitational (Memphis, USA) – Preisgeld: 10.500.000 Dollar
  • 06.-09.08: English Championship (Hertfordshire, England) – Preisgeld: 1.000.000 Euro
  • 06.-09.08: PGA Championship (San Francisco, USA) – Preisgeld: 11.000.000
  • 13.-16.08: Celtic Classic (City of Newport, Wales) – Preisgeld: 1.000.000 Euro
  • 20.-23.08: Wales Open (City of Newport,Wales) – Preisgeld: 1.000.000 Euro
  • 27.-30.08: UK Championship (Sutton Coldfied, England) – Preisgeld: 1.000.000 Euro
  • 17.-20.09: U.S Open (New York, USA) – Preisgeld: 12.500.000 Dollar
  • 25.-27.09: The Ryder Cup (Wisconsin, USA)
  • 01.-04.10: Alfred Dunhill Links Championship – Preisgeld: 5.000.000

Hintergrund für die Entscheidung dient ein mit den Regierungen abgestimmtes Hygienekonzept, wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten.

Weitere Turniere von September bis November sind geplant, die genaue Festlegung der Austragungsorte soll aber unter Berücksichtigung der Corona-Entwicklungen zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Denkbar sind dann auch Veranstaltungen in anderen Ländern. Nur vier wichtige Turniere, darunter die European PGA Championship (15. bis 18. Oktober) und das Tourfinale in Dubai (10. bis 13. Dezember), wurden bereits festgelegt.

„Wir erachten es als sinnvoll, die Turniere in einem Cluster in bestimmten Regionen auszutragen“, sagte European-Tour-Boss Keith Pelley. Die für den 3. bis 6. September in Hamburg geplante Porsche European Open findet indes nicht statt. Gleichzeitig einigte sich die European Tour, ähnlich wie die PGA Tour, auf weitere Sicherheitsmaßnahmen. Demnach werden die Spieler weitestgehend in einem kontrollierten Umfeld wohnen und bei ihrer Ankunft einem Antikörpertest unterzogen. Gleichzeitig müssen Spieler, Caddies und weitere Funktionäre regelmäßige Temperaturmessungen durchführen lassen, sowie Gesundheitsbögen ausfüllen.