Queen Caroline – Vorschau auf den Solheim Cup 2019

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Caroline Masson hat es zum vierten Mal in Folge geschafft: Die Deutsche startet für ihren Kontinent beim Solheim Cup 2019, der im September in Gleneagles steigt. Caro weiß, wie man gegen die Amerikanerinnen gewinnt. Wir blicken voraus auf das Großereignis vom 13. bis 15. September in Schottland.

Vom 13. bis 15. September geht er in die 16. Runde – der Solheim Cup; das alle zwei Jahre stattfindende Pendant des Ryder Cup. Jeweils zwölf Spielerinnen werden sowohl Team Europa als auch Team USA in Gleneagles vertreten. Die Vergabe der Wildcards hatte vor gut zwei Wochen stattgefunden, wir berichteten ausführlich. Eines allerdings stand bereits länger schon fest: Mit Caroline Masson wird wieder  eine deutsche Spielerin das europäische Team beim Solheim Cup 2019 vertreten. Sie brauchte keine Wild Card.

Solheim Cup 2019 – vierte Teilnahme für Masson

Mit ihrem 49. Rang in der Weltrangliste der Damen hat sich die 30-jährige Gladbeckerin direkt für den Solheim Cup 2019 qualifiziert. Womit eine erfahrene Solheim-Cup-Spielerin mehr das Team ergänzt, denn „Queen Caro“ gehörte bereits drei Mal zu den Eurofigh-terinnen. Sie weiß auch, wie sich das Siegen anfühlt: 2013 im Colorado Golf Club von Denver, als die Europäerinnen die US-Girls auf deren Boden mit 18:10 nahezu deklassierten, steuerte Masson zweieinhalb Punkte zum Sieg bei. Zwei Punkte gewann sie dabei mit ihrer Viererpartnerin Caroline Hedwall im Bestball. Die Schwedin wird dieses Jahr ebenfalls in Gleneagles abschlagen, da sie sich über das Solheim-Cup-Ranking direkt qualifiziert hat.

Solheim Cup 2019

2013 holte das Euro-Team im Colorado Golf Club den vorerst letzten Sieg. Caroline Masson (3. v. l.) steuerte 2,5 Punkte bei und feierte ausgelassen mit (Getty Images).

Zwölf Spielerinnen pro Team, unterschiedliche Qualifikationskriterien

Die Teams beim Solheim Cup 2019 setzen sich aus jeweils zwölf Spielerinnen zusammen, wobei die Qualifikationskriterien unterschiedlich sind: Bei den Europäerinnen qualifizieren sich drei Spielerinnen durch das Solheim-Cup-Ranking, fünf Damen über die Weltrangliste; die restlichen vier erhalten Wild Cards. Bei den Amerikanerinnen qualifizieren sich acht über deren Solheim-Cup-Liste, zwei über das World Ranking. Hier ist es Kapitänin Juli Inkster, die zwei „Captain’s Pics“ vergeben kann. Zwar ist die Bilanz aus europäischer Sicht trübe, da das US-amerikanische Team mit 10:5 doppelt so oft gewonnnen hat wie die europäische Mannschaft.

Gute Voraussetzungen für Team Europa

Dieses Jahr aber scheinen die Voraussetzungen gut. Vier der fünf Siege wurden auf europäischem Boden gefeiert: Irland 2011, Schweden 2007 und gleich zwei Mal Schottland – Loch Lomond im Jahr 2000 und Dalmahoy 1992. Und mit der schottischen Kapitänin Catriona Matthew ist auch noch lokale Golf-DNA im Spiel; natürlich möchte sie zu Hause gewinnen.
Vielleicht werden die Schwingungen auf dem Centenary Course in Gleneagles auch besonders gut sein, denn hier gewann Europa schon mal einen Kontinentalvergleichskampf – den Ryder Cup 2014.