Woods will Ryder-Cup-Bilanz aufpolieren: „Nichts, was ich gern sehe“

Tiger Woods freut sich auf den Ryder Cup

Saint-Quentin-en-Yvelines (SID) – Golf-Superstar Tiger Woods hat bei seinem Ryder-Cup-Comeback am Wochenende vor den Toren von Paris mehr als nur eine Rechnung offen. „Wir Amerikaner haben seit 25 Jahren nicht auf fremdem Boden gewonnen, das wird sich hoffentlich in dieser Woche ändern“, sagte der 42-Jährige bei der Pressekonferenz vor dem Vergleich zwischen den besten Golfern der USA und Europas.

Auch was seine persönliche Statistik mit nur einem Sieg (1999) bei sieben Ryder-Cup-Teilnahmen angeht, sieht der 14-malige-Majorgewinner in Saint-Quentin-en-Yvelines/Frankreich erheblichen Nachholbedarf: „Wenn ich darauf blicke, ist es nichts, was ich gerne sehe.“

Woods‘ letzte Teilnahme am Ryder Cup datiert aus dem Jahr 2012, als die Europäer einen 6:10-Rückstand am Schlusstag noch in ein 14,5:13,5 drehten und das „Wunder von Medinah“ durch den entscheidenden Putt von Martin Kaymer (Mettmann) perfekt machten.

Die Ryder Cups 2014 und 2016 verpasste Woods wegen chronischer Rückenbeschwerden. Zuletzt zeigte die Leistungskurve des Superstars aber wieder deutlich nach oben, mit seinem Sieg in Atlanta am Sonntag beendete Woods eine Durststrecke von mehr als fünf Jahren ohne Turniererfolg.