Zehn Zahlen zum Tiger-Triumph in Augusta

The Masters – Final Round

Der Sieg von Tiger Woods beim 83. Masters ist ohnehin beeindruckend. Hier kommen 10 Fakten rund um seinen Triumph.

• 1 – Zum ersten Mal überhaupt gelang Tiger Woods an einem Sonntag ein Major-Triumph trotz eines Rückstandes nach den ersten drei Runden.

• 5 – Noch nie in der Geschichte des Masters lagen am Ende des Turniers fünf Spieler oder mehr bei mindestens 12 Schlägen unter Par. Auch 2019 nicht – denn Francesco Molinari leistete sich schlussendlich zu viele Fehler auf den letzten neun Löchern und fiel aus der Spitzengruppe. So blieben neben Woods (-13) „nur“ Dustin Johnson, Xander Schauffele und Brooks Koepka bei -12.

• 6 – Die neue Weltranglistenposition von Augusta-Champion Tiger Woods. Vor dem Masters rangierte er auf Position 14. Besser platziert war der Amerikaner zuletzt am 29. Juni 2014, damals war er 5. der Welt.

• 15 – Anzahl der Major-Titel, die Woods nun gewonnen hat. Damit liegt er nur noch drei Siege hinter dem Rekord von Jack Nicklaus, der 18 Majors gewann. Hinter Woods rangieren Walter Hagen (11), Ben Hogan und Gary Player (9) und Tom Watson (8).

• 18 – Anzahl der Masters-Champions in der Golf-Geschichte, die im gleichen Jahr einen weiteren Major-Titel gewannen. Jordan Spieth, 2015 (US Open); Tiger Woods, 2005 (Open Championship); Tiger Woods, 2002 (US Open); Mark O’Meara, 1998 (Open Championship); Nick Faldo, 1990 (Open Championship); Tom Watson, 1977 (Open Championship); Jack Nicklaus, 1975 (PGA Championship); Gary Player, 1974 (Open Championship); Jack Nicklaus, 1972 (US Open); Jack Nicklaus, 1966 (Open Championship); Jack Nicklaus, 1963 (PGA Championship); Arnold Palmer, 1962 (Open Championship); Arnold Palmer, 1960 (US Open); Jackie Burke, 1956 (PGA Championship); Ben Hogan, 1953 (US Open, Open Championship); Ben Hogan, 1951  (US Open); Sam Snead, 1949 (PGA Championship); Craig Wood, 1941 (US Open).

• 22 – So viele Birdies gelangen Tiger Woods in diesem Jahr in Augusta. Dem gegenüber stehen neun Bogeys, vier davon an der schwierigen Bahn 5. Woods spielte kein Eagle, dafür leistete er sich in allen vier Runden auch keinen Double-Bogey. Auf den vier Par 5-Bahnen spielte er an allen Tagen insgesamt eine -8.

• 28 – Anzahl der Major-Turniere, die Woods’ zwischen seinem letztem Triumph bei der US Open 2008 und seinem furiosen Comeback in Augusta spielte. Bei 14 weiteren Major-Events in den vergangenen elf Jahren fehlte der Amerikaner verletzungsbedingt.

• 43 – Alter von Tiger Woods bei seinem Augusta-Triumph. Damit reiht er sich in die Liste der ältesten Major-Sieger ein. Zuletzt siegte Phil Mickelson ebenfalls als 43-Jähriger 2013 bei der  Open. An der Spitze in diesem Ranking steht Julius Boros, der 1968 mit 48 Jahren bei der PGA Championship siegte. 46 Jahre alt waren Tom Morris (1867 Open Championship) und Jack Nicklaus (1986 Masters). Im Alter von 45 Jahren triumphierten Jerry Barber (1961 PGA Championships) und Hale Irwin (1990 US Open). 44 Jahre alt waren Lee Trevino (1984 PGA Championship), Roberto De Vicenzo (1967 Open Championship) and Harry Vardon (1914 Open Championship). Neben Woods gibt es einige weitere 43-jährige Major-Sieger: Raymond Floyd (1986 US Open), Ted Ray (1920 US Open), Old Tom Morris (1864 Open Championship), Boros (1963 US Open), Ben Crenshaw (1995 Masters) sowie Phil Mickelson (2013 Open  Championship).

• 70,71 – Der Durchschnitts-Score von Tiger Woods in seinen bisher 21 Finalrunden beim Masters. Die Ergebnisse der Schlussrunden bei seinen fünf Augusta-Triumphen: 69 (1997), 68 (2001) 71 (2002), 71 (2005) und 70 (2019).

• 81 – Anzahl der Titel, die Tiger Woods nun auf der PGA-Tour gewonnen hat. Damit liegt er im Ranking nur hinter Sam Snead (82). Hinter Woods liegt Jack Nicklaus mit 73 Siegen. Phil Mickelson wird mit 45 PGA-Erfolgen aktuell auf Rang 8 geführt.