Kaymer: Warum die Trennung von Craig Connelly richtig ist!

Nordea Masters – Previews

Martin Kaymer hat sich von seinem langjährigen Partner am Bag Craig Connelly getrennt. Bei der am Donnerstag gestarteten KLM Open lief er erstmals ohne Craig Connelly auf  (nach 18 Löchern liegt der Deutsche aktuell auf Rang 65), indes hält ein langjähriger Freund Kaymer’s die Stellung an seiner Seite.

Während Connelly auf Twittter ein Hauch Wehmut aufkommen ließ (“All good things come to an end”) bestätigte Kaymer’s Managment die jüngste Trennung des einstigen Traumpaars gewohnt sachlich: „Craig und Martin haben sich nach dem Omega European Masters in der Schweiz gemeinsam dazu entschieden, die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre nicht fortzusetzen.“

Mit Connelly erlebte Kaymer die größten Momente seiner Karriere: 2010 bei der PGA Championship in Whistling Straits und bei der US Open 2014 in Pinehurst oder die Players Championship 2014 – die ganz großen Siege teilte er mit seinem einstigen Caddie, mit dem er über die Jahre auch privat im regen Austausch stand.

Connelly: „Gute Spieler machen einen guten Caddie aus“

Noch im selben Erfolgsjahr wurde der Schotte in einem Interview 2014 mit dem Magazin Golf Monthly gefragt, was einen richtig guten Caddie denn ausmachen würde. Seine Antwort damals: „Gute Spieler machen einen guten Caddie aus“. Die Trennung des einstigen Erfolgsduos ist so gesehen folgerichtig, aber ist sie auch richtig?

Fakt ist: Die Erfolge blieben in den letzten Jahren aus, Kaymer’s letzter Sieg liegt schon ein paar Jahre zurück. Zuletzt war er bei der BMW Open in Pulheim ganz nah dran.  Nach einem verschenktem Chip blieb am Ende nur Rang 2, immerhin sein bestes Saisonergebnis.

2018 ist für Kaymer, aktuell 146. der Weltrangliste,  ansonsten eine Saison zum abhaken. Zehn mal verpasste er den Cut; nur 2007 war noch schlechter. Das ist sicherlich nicht die Schuld des Caddies, eine Trennung gibt Kaymer allerdings die Möglichkeit für einen Neustart. Manchmal ist es wichtig die Karten neu zu mischen, auch wenn damit noch lange nicht gesagt ist, dass das Blatt langfristig besser ist. Es gibt aber dem Ganzen ein gewisses Momentum: Einmal Reset drücken, die Gedanken neu ordnen, Ziele neu angehen.

Wie Kaymer’s alter Putter: Vielleicht kommt Connelly nochmal zurück…

„Kaymer kann alles erreichen, er muss es uns nur wieder zeigen“, formulierte es Europas Ryder Cup Kapitän Thomas Björn neulich so treffend. Hierbei soll für die nächsten Turniere auch ein neuer/alter Putter helfen, so wird der zweifache Majorsieger in Zukunft wieder mit seinem alten Erfolgsputter von Ping: Karsten Anser 2 auf den Grüns zu sehen sein. Und wer weiß, vielleicht ist Connelly bald doch wieder am Bag des 33-Jährigen. Die beiden hatten sich 2011 bereits getrennt und dann wieder zueinander gefunden. Alte Liebe rostet ja bekanntlich nicht.

  1. Gaby

    Bei Kaymer sind nach meiner Meinung mehrere Faktoren die nicht
    stimmen.
    Seine Gangweise und Körperhaltung stahlt wenig Selbstvertrauen aus.
    Steht er zu sehr unter Leistungsdruck durch seine Familie die
    alle mitverdienen wollen?
    Desweitere trägt er auch noch graue triste Kleidung das auch für
    sich spricht. Fröhliche Menschen kleiden sich mit hellen farbliche
    Töne.


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