TaylorMade SIM Driver

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SIM Driver – Mit beweglichem Gewicht

Für Golfer, die gerne per Voreinstellung eine bestimmte Flugkurve unterstützen ist der SIM-Driver die beste Wahl. Dieser erlaubt durch seine Sliding Weight Technology eine Beeinflussung auf die Flugkurve des Balls. Bis zu +/- 18 Meter Draw-Fade Tendenz verspricht TaylorMade durch das Verschieben des 10 Gramm schweren Schienengewichts erreichen zu können.

Auffallend ist, dass es sich im SIM nicht mehr um ein T-Track- oder Y-Track-System handelt, wie bei den bisherigen verstellbaren M-Drivern (M1, M3, M5), sondern nur noch eine Schiene in der Sohle vorhanden ist. Ein Grund dafür, ist die Konstruktion des Inertia Generators, der eine T-Track-Schiene schwer vorstellbar erscheinen lässt. Zudem habe die Erfahrung der letzten Jahre dem Team von TaylorMade gezeigt, dass selbst die besten Spieler der Welt nur sehr selten das zweite Gewicht nach vorne (zur Reduzierung des Spins und einem flacheren Ballabflug) geschoben haben.

 

 

SIM Driver
Spezifikationen:
– Lofts: 8°, 9° und 10,5° (verstellbar)
– Standardschäfte: Mitsubishi Diamana S Limited 60 und Project X HZRDUS Smoke Green 70. (Zahlreiche weitere Schaftoptionen sind ohne Aufpreis zu erhalten.)
Verfügbarkeit: Ab 7. Februar im Fachhandel
Preis: 579 €

 

SIM MAX DRIVER – Verzeiht alles

 

Der SIM Max-Driver ist auf maximale Fehlertoleranz ausgelegt und folgt damit den vergangenen Modellen M2, M4 und M6. Das Trägheitsmoment ist noch höher als bei SIM. Die Schlagfläche ist um acht Prozent größer. Der Launch ist etwas höher.

Beim Stichwort maximale Fehlerverzeihung könnte man schnell an schwächere Golfer als Zielgruppe denken. Die Vergangenheit hat allerdings gezeigt, dass sich die M-Modelle ohne bewegliche Sohlengewichte auch unter Tourpros großer Beliebtheit erfreuten. Auch bei der SIM-Reihe erwartet TaylorMade ein ungefähres Nutzungsverhältnis von 50/50 auf der Tour.

 

SIM Max Driver
Spezifikationen:
– Lofts: 9°, 10.5° und 12° (verstellbar)
– Standardschäfte: Fujikura Ventus Blue 6 und Ventus Red 5. (Zahlreiche weitere Schaftoptionen sind ohne Aufpreis zu erhalten.)
Verfügbarkeit: Ab 7. Februar im Fachhandel
Preis: 529 €

SIM MAX-D DRIVER – Anti-Slice-Helfer

 

Der SIM Max-D wurde entwickelt, um Golfern mit Slice-Tendenz dabei zu helfen, die rechte Seite aus dem Spiel zu nehmen. Ein internes Gewicht auf der Fersenseite unterstützt eine Flugkurve von rechts nach links. Zudem ist die Schlagfläche etwas geschlossen, was aber mit einem optischen Trick kaschiert wird. Das Modell hat die größte und fehlertverzeihendste Schlagfläche (18 Prozent größer als beim SIM) und erzeugt den höchsten Ballabflug (Launch).

 

SIM Max-D Driver
Spezifikationen:
– Lofts: 9°, 10.5°, 12° (verstellbar)
– Standardschäfte: UST Mamiya Helium und Aldila NV Ladies 45. (Zahlreiche weitere Schaftoptionen sind ohne Aufpreis zu erhalten.)
Verfügbarkeit: Ab 7. Februar im Fachhandel
Preis: 529 €

Erstes Fazit:

Bei einem Besuch im kalifornischen Carlsbad Ende 2019 bei TaylorMade hatten wir bereits die Möglichkeit, die neuen SIM-Schläger auszuprobieren. Unsere ersten Eindrücke von den Drivern lassen sich wie folgt zusammenfassen: Trotz der vielleicht gewöhnungsbedürftigen Optik der Schlägerköpfe durch das asymmetrische Sohlen-Element sehen die Schläger von oben beim Ansprechen sehr gut aus. Der Inertia-Generator bleibt beim Set-Up verdeckt, die Kombination aus kreidefarbenem Titanteil und dem neuen Karbonlook wirkt edel und stimmig.

Klang und Gefühl sind sehr ähnlich zur Vorgängergeneration M5/M6 – was sicherlich auch am Speed Injected Twist Face liegt – und damit wesentlich besser als bei der Generation M3/M4, wie wir finden. Es ist noch zu früh um zu sagen, ob und wenn um wie viel die Schlägerkopfgeschwindigkeit dank der aerodynamischeren Formen der SIM-Driver höher ist als bei vorigen Driver-Generationen. Und auch, was genau eine etwaige Steigerung in diesem Bereich für die Schlaglänge bedeutet. In den kommenden Wochen werden wir die SIM-Driver genauer auf dem Launchmonitor unter die Lupe nehmen und auch mit der Vorgängerserie vergleichen. Das Testergebnis werden wir dann natürlich mit unseren Lesern teilen.