Highflyer: Titleist U500 & U510

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Bei der Open Championship in Royal Portrush waren sie die meistgespielten Utility-Eisen im Spielerfeld. Doch während die Tourpros sich bereits seit einigen Wochen an den Titleist U500 und U510 Utilities erfreuen dürfen, müssen „Normalos“ sich noch etwas gedulden; aber nicht mehr lange!

Die beiden neuen Modelle ersetzen die T-MB Utility-Eisen im Titleist-Sortiment, markieren aber eher einen Neustart als eine Evolution der Vorgängermodelle. Die letzte Generation der T-MB (718) wurde – zu einem happigen Preis – auch als kompletter Satz bis zum Pitching Wedge angeboten. Das wird es bei den U500/510 nicht geben. Titlesit konzentrierte sich in der Entwicklung auf die tatsächliche Verbesserung des typischen Loftbereichs von Utility-Eisen, ohne darauf achten zu müssen, dass das technologische Konzept vom Eisen 2 bis zum Pitching Wedge funktioniert.

Zielsetzung der Entwicklung war es, Utility-Eisen zu kreieren, die mehr Länge als normale Eisen bieten und dabei weniger Spin als Hybrids erzeugen. Ausschlaggebend für diese Devise dürfte einerseits die Erkenntnis gewesen sein, dass viele – gerade gute Golfer – sich mit der Kontrollierbarkeit(und mangelnden Vielseitigkeit von Hybrids schwer tun. Andererseits Titleists bisherige Utility-Modelle nicht gerade besonders fehlerverzeihend und einfach zu spielen waren. Mit der neuen U500/510 Serie will Titleist also die Auswahl im Bereich der langen Schläger erweitern.

Beide Varianten (U500 & U510) haben zwei technologische Schlüsselmerkmale gemein: Sie kombinieren einen geschmiedeten L-förmigen Schlagflächeneinsatz mit extrem viel Wolfram, um schnelle Ballgeschwindigkeiten bei einem hohen Launch zu ermöglichen.

Titleist U500 – Kompakte Kraft

Das U500 bezeichnet Titleist als das Players-Eisen der Linie. Es präsentiert sich in kompakter, klassischer Form und bietet extrem hohe Vielseitigkeit sowie präzise Längenkontrolle.

Beim Ansprechen dürfte die klassische Optik des U500 auch den meisten sehr guten Spielern zusagen. Die Topline ist dünn genug, um nicht klobig zu wirken, dennoch ist das Design vertrauenerweckend, was im Loftbereich von 17 bis 23 Grad kaum schaden kann.

Hochdichte strategisch platzierte Wolframgewichte (durchschnittlich 98 Gramm) erzeugen einen extrem niedrigen Schwerpunkt für einen verbesserten Ballstart und Flugbahnkontrolle sowie ein hohes Trägheitsmoment (MOI) für mehr Stabilität während des Schlags. Titleists dünnster geschmiedeter Schlagflächeneinsatz aus SUP-10 in L-Form maximiert die Ballgeschwindigkeit für mehr Distanz.

„Das U500 ist das unglaublich vielseitige Utility-Eisen, das Tour-Spieler sich schon lange wünschten“, sagt Marni Ines, Leiterin der Eisenentwicklung in der Titleist Forschungs- und Entwicklungsabteilung. „Es ist in Größe und Form ähnlich dem früheren T-MB-Eisen, wurde jedoch komplett überarbeitet und bietet Spielern die spezifische Leistung eines langen Eisens. Es macht den Ball schneller, lässt ihn höher starten und weicher landen und fühlt sich im Treffmoment besser an. Geht man im Set zu den niedrigen Lofts, so kann jeder ein wenig Hilfe beim Ballstart gebrauchen. Aber nachdem, was wir auf der Tour sehen, ist es ein Schläger, den man sowohl hoch als auch flach schlagen kann, und die Spieler sind dieser Vielseitigkeit wirklich angetan.“

Loft-Optionen für Titleist U500: Eisen 2 (17º), 3 (20º), 4 (23º).
Standardschaft für das Modell U500 ist der „HZRDUS Smoke Black 90“- Grafitschaft (mittlerer Ballstart und niedriger Spin) in +0,25“ Länge. Darüber hinaus kann jeder serienmäßige Hybrid- oder Eisenschaft (Stahl und Graphit) aus der Titleist-Matrix, einschließlich der Schäfte für die künftigen neuen Titleist TS-Hybriden und die T-Eisenserie, ohne Aufpreis bestellt werden. Dadurch erhalten Spieler eine Vielzahl von Optionen.

PREIS: 279 €
VERFÜGBARKEIT: Die U-Schläger stehen ab dem 8. August bei autorisierten Partnern zum Fitting bereit und werden ab dem 30. August im Golffachhandel erhältlich sein.

 

 

 

Titleist U510 – Hybridartiger Dampfhammer

Das U510 ähnelt in Form und Leistung mehr einem Hybriden und hat einen rundgeformtem „Muskel“-Rücken und eine breitere Sohle. Es ist besonders leicht spielbar, sehr fehlertolerant und erzielt einen hohen Ballstart und hohe Ballstartgeschwindigkeiten. Die Kombination aus Länge, Ballstart und Fehlerverzeihung funktioniert so gut, dass die Titleist-Ingenieure sogar ein Eisen 1 mit 16 Grad fertigen konnten, das sich sowohl vom Abschlag als auch vom Boden sehr gut spielen lässt.

 

Für einen extrem niedrigen Schwerpunkt sorgen auch in den U510 Wolframgewichte (durchschnittlich 98 Gramm). Das unterstützt nicht nur einen hohen Launch, sondern steigert auch das Trägheitsmoment (MOI) für mehr Stabilität.

Wie beim U500 wird auch beim U510 Titleists bisher dünnster geschmiedeter Schlagflächeneinsatz aus SUP-10 in L-Form für maximale Ballgeschwindigkeiten verbaut.

„Das U510 ist der König im Ballabflug“, sagt Marni Ines. „Durch die größere Form und die breite Sohle konnten wir das Wolframgewicht so platzieren, dass der Schwerpunkt niedriger und weiter hinten liegt als bei jedem anderen bisher von uns entwickelten Eisen – und das bedeutet einen steileren Ballstart. Der Ball steigt und fliegt und fliegt. Es ist ein stabiler fehlerverzeihender Schläger, und in Bezug auf den Ballstart bietet er sogar eine Extraportion Fehlerverzeihung. Während unserer Verbrauchertests wollten die Spieler die Schläge nicht glauben, die sie damit erzielten.“

Loft-Optionen: Eisen 1 (16º), 2 (18º), 3 (20º), 4 (22º).
Standardschaft für die Modelle U•500 und U•510 ist der „HZRDUS Smoke Black 90“- Grafitschaft (mittlerer Ballstart und niedriger Spin) in +0,25“ Länge.

PREIS: 279 €
VERFÜGBARKEIT: Die U-Schläger stehen ab dem 8. August bei autorisierten Partnern zum Fitting bereit und werden ab dem 30. August im Golffachhandel erhältlich sein.

 

 

Die bereits meistgespielten Utility-Eisen auf der PGA-Tour – waren bei der Open Championship in den Taschen von Adam Scott, Jordan Spieth und Jimmy Walker und gleichzeitig die Utility-Eisen Nr. 1 in Royal Portrush.

„Es gibt viele Golfer, die Hybriden nicht spielen wollen, aber eine vergleichbare Leistung am langen Ende ihres Eisensets suchen. Sie wollen den Ball höher und weiter schlagen können, Schläge ‚shapen‘ und nah an der Fahne landen lassen können – aber sie wollen das alles mit einem Eisen tun. Alles, was wir in die U500 und U510 gesteckt haben, ist darauf ausgerichtet, diesen Golfern die Leistung, das Aussehen und das Gefühl zu geben, das sie sich schon immer für ein langes Spiel wünschten, aber vielleicht nie für möglich hielten.“

– Josh Talge, Vizepräsident Titleist Golfschläger

 

 

Das sagen die Tourpros:

JIMMY WALKER: „Mein Eisen 3 ist heiß und schnell. Es startet hoch, ist aber immer noch absolut punktgenau. Und beim Ansprechen wirkt es viel verzeihender als mein Blade.“

ADAM SCOTT: „Der Vorteil der Höhe des Ballflugs mit diesem Schläger ist unvergleichlich. Golfschläger sind jetzt auf Geschwindigkeit ausgelegt. Wenn man weiß, dass man die Geschwindigkeit hat, dann sucht man nach Kontrolle und das Gleichgewicht beider – und genau das bietet dieser Schläger.“

Das sagen wir:

Wir hatten bereits die Möglicheit die neuen Titleist U500 und U510 kurz auszuprobieren. Unser Eindruck: Eine enorme Verbesserung im Vergleich zu beiden Generationen (716 & 718) der T-MB-Eisen, die sich vor allem in der deutlich höheren Fehlerverzeihung und dem hohen Launch zeigt. Während sich das U500-Utility mit seiner klassischeren Form tatsächlich aus einer tollen Mischung von vielseitiger Einsetzbarkeit (#workability) und hervorragender Kontrollierbarkeit auszeichnet ist die Variante U510 bisher unvergleichlich auf dem Markt. Denn auch wenn der Schlägerkopf recht breit ist, sehen die Schläger unseres Erachtens deutlich mehr nach Eisen als nach Hybrid aus. Wir konnten leider nicht das Eisen 1 mit 16 Grad Loft testen, aber die Höhe des Ballabflugs mit dem Eisen 2 (18°) war mehr als beeindruckend. Zudem haben beide Modelle gegenüber Hybrids den Vorteil, dass sich der Ball – entsprechende Fähigkeiten vorausgesetzt – auch flach halten lässt, wenn man denn will. Auch die Wahl eines Standardschafts aus Grafit gefällt uns. Sogar auf der PGA Tour werden Grafitschäfte bei Utility-Eisen immer beliebter, da sie mehr Geschwindigkeit und einen höheren Ballstart erzeugen und die Leistung des Utility-Eisens unterstützen. Da Amateure im Durchschnitt deutlich langsamer schwingen ist neben der Gewichtsverteilung im Kopf (#Wolfram) auch mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit ein Schlüssel zu guten Schlägen im Niedrigloftbereich.