Fort Worth Invitational – Round Two

Steve Stricker

Land
USA
Geburtsdatum
23.02.1967
Körpergröße
1.83 m
Körpergewicht
86 Kg
Profi seit
1990
Website

Steve Charles Stricker ist ein US Amerikanischer Profigolfer. Ganze zwölf Mal war er siegreich auf der PGA Tour und gewann unter anderem das WGC-Match Play 2001 und zwei FedEx Cup Playoff Turniere. Seine beste Karriereleistung kam im Jahr 2009 mit stolzen 42 Jahren, womit er ähnlich wie Spieler wie Phil Mickelson und Tiger Woods bewiesen hat, dass man auch mit Ü40 mit den jungen Spielern mithalten kann. 2009 gewann Stricker ganze drei Mal und wurde zweiter der Geldrangliste. Insgesamt gelang es Stricker über 250 Wochen lang sich in den Top 10 des Official World Golf Ranking (OWGR) zu halten.

Das Leben von Steve Stricker

Der in Edgerton in Wisconsin geborene Stricker ist mit Nicki Tiziani verheiratet und hat zwei Kinder. Nickte fungierte in der Vergangenheit häufiger als Caddie und stammt selbst aus einer Golffamilie. Ihr Vater Dennis und Bruder Mario Tiziani  waren beide Spieler auf der PGA Tour. Steve wuchs bereits mit dem Golfspielen auf und fand seine Wurzeln im Lake Ripley Country Club in der Nähe von Cambridge. 1990 machte Stricker seinen Abschluss an der University of Illinois und wurde in den Jahren 1988 und 1989 mit All-American-Auszeichnungen geehrt.

(Photo by Stacy Revere/Getty Images)

Die große Karriere 

Für Stricker begann der Weg auf die PGA Tour auf der Canadian Professional Golf Tour 1990. Also direkt im Anschluss an seinen Universitätsabschluss. 1994 schaffte Steve schließlich den Durchbruch auf die PGA Tour und konnte zwei Jahre später zwei Siege ( Kemper Open und Motorola Western Open) einfahren. Weitere zwei Jahre später stand er kurz vor seinem ersten Major-Durchbruch bei der PGA Championship, wo er sich 1998 im Sahalee Country Club am Finaltag selbst ins Spiel brachte. Einzig Vijay Singh konnte den Amerikaner toppen und siegte schließlich mit einem zwei Schläge Vorsprung. Leider sollte dies auch der größte Erfolg in Majors für Stricker bleiben. Hinzukamen sechs Top-20-Ergebnisse bei den U.S Open, wobei ein fünfter Rang 1999 in Pinehurst No.2 zu den besten Ergebnissen in diesem Major zählten. 2001 gewann Stricker dann das WGC Match Play in Australien. Dies war gleichzeitig das einzige WGC Match Play, welches außerhalb der USA gespielt wurde.

Im Anschluss ging es für Stricker entgegen der Erwartungen karrieretechnisch bergab und er verlor 2004 gar seine Tour Karte. Mit 39 Jahren erlebte er 2006 allerdings eine ansteigende Formkurve, sodass er mit sieben Top-10-Finishes in diesem Jahr zum Comeback-Player-of-the-Year gewählt wurde. 2007 bestätigte er seine Form und gewann seinen vierten Tour Titel bei The Barclays am 26.August 2007 und schaffte gar den Sprung ins Presidents Cup Team. Ein zweiter Rang bei den FedExCup Playoffs hinter Tiger Woods reichte wiederum um ihm erneut den Titel des Comeback-Player-of-the-Year einzubringen.

11 Feb 1995: Steve Stricker bei der Buick International im Torrey Pines Golf Club in La Jolla, California. Credit: J.D. Cuban /Allsport

2009 war Stricker zunächst beim Colonial in Texas nach einem Playoff mit Tim Clark und Steve Marino siegreich. Es folgte der Sieg beim John Deere Classic in Silvia Illinois und bei der Deutschen Bank Championship im selben Jahr. Damit überholte er sogar Tiger Woods in der Weltrangliste und wurde als Nummer zwei der Welt gelistet. Seine Erfolge bei den Playoff-Events brachten ihm auch den Spitzname „Mr. September“ ein, denn im September werden traditionell die FedEx-Cup-Playoffs aufgetragen. Die Titel acht bis elf auf der PGA Tour folgten 2010 bei der Northern Trust Open. bei der John Deere Classic, und 2011 beim Memorial Tournament in Ohio, sowie erneut beim John Deere Classic.

Vice-Captain Steve Stricker und Captain Jim Furyk (links) mit der Ryder Cup Trophäe. (Photo by Christian Petersen/Getty Images)

Mit einem Gesamtpreisgeld von 43,9 Millionen Dollar ist gleichzeitig das höchste für einen Spieler, der nie ein Major gewinnen konnte. Seit 2017 spielt Steve Stricker gemeinsam mit Bernhard Langer auf der PGA Tour Champions, der Seniorentour in Amerika, wo er bereits drei Turniere gewinnen konnte.

2018 war Stricker außerdem ein Non-Playing-Captain im US Ryder Cup Team von Jim Furyk und wurde 2019 zum Kapitän für das amerikanische Team für 2010 ernannt.