GOLF-EPGA-ASIA-MAS

Golf Ernährung: Timen Sie ihre Snacks

Golf Ernährung ist, wer hätte das geahnt, kompliziert. Sie erwarten, dass sie an dieser Stelle einen ultimativen Tipp bekommen: „Essen Sie XY und ihr Spiel wird drei Schläge besser.“ Doch dummerweise müssen wir Sie enttäuschen. Es kommt auch immer darauf an, an welchem Loch Sie stehen…

Vor der Runde

Es ist schon was dran, dass Profis ihren Mixer mit allerlei Kram vollstopfen. Denn bevor Sie auf den Platz gehen brauchen Sie viele Nährstoffe. Viel Protein ist wichtig, welches Sie in Eier, Fleisch und Fisch finden – und gesunde Fette wie zum Beispiel in Avocado und Nüssen stecken.

Außerdem sollten Sie Kohlenhydrate mit wenig Glycerinsäure zu sich nehmen. Dazu gehören Früchte, Gemüse, Bohnen und kleine Mengen Vollkornprodukte. Wie wäre es mit Kartoffeln, Quinoa, Reis oder Vollkornbrot…? Damit starten Sie mit einem optimalen Energielevel auf den Platz.

Bananen: Eine exzellente Idee für Caddie und Spieler.

Bananen: Eine exzellente Idee für Caddie und Spieler.

Die ersten sechs Löcher

Die wenigsten Golfer essen während der ersten Löcher. Und wenn, dann sollte es darum gehen das Energielevel konstant zu halten und von Rundenbeginn an zu stabilisieren. Ergo: Es braucht Nahrung mit niedrigem Kohlenhydrat-Anteil. Also: Äpfel, Birnen, Orangen und dazu eine Hand voll Nüsse. Die Ballaststoffe in den Früchten und das Fett der Nüsse wird helfen, dass ihr Energielevel nicht schwankt.

Loch 7 bis 12

So langsam braucht Ihr Körper Nachschub. Also sollten Sie Snacks zu sich nehmen, die eine Balance aus Protein, Kohlenhydraten und Fett haben. Es klingt irgendwie abwegig, aber ein Sandwich mit Erdnussbutter, Thunfisch oder Hühnchen ist keine dumme Idee. Ein Proteinshake mit Bananen funktioniert auch ziemlich gut. Das ist Ihnen alles zu kompliziert? Dann eben ein Müsliriegel.

Golf Ernährung

Ian Poutler mit einem Sandwich. Wenn Thunfisch oder Hühnchen drauf liegt ist es die optimale Golf-Ernährung.

Endspurt bis zur 18

Der Heißhunger kommt gerne mal an der 13. Und auf einmal lässt auch die Konzentration nach. Also müssen Sie ihren Körper mit ausreichend Energie versorgen, um am Ende der Runde nicht einzubrechen. Im Klartext heißt das: Rein mit den Kohlenhydraten: Getrocknete Früchte oder Sportdrinks. Das bedeutet für den Körper schnelle Energieschübe für Muskeln und Kopf.

Übrigens: Kaffee und Tee sind nicht verboten. Sie können gerne ein wenig Koffein zu sich nehmen, um das Nervensystem zu animieren. Wie gesagt: Schnelle Energielieferanten sind erlaubt. Es muss ja nicht gleich die Tafel Schokolade sein, aber wenn Sie denn unbedingt wollen…?

  1. Breidi

    Da stimmt etwas nicht….
    „Es braucht Nahrung mit niedrigem Kohlenhydrat-Anteil. Also: Äpfel, Birnen, Orangen….“
    Nur mal als Beispiel der Apfel.:

    Nährwerte für 100 g
    Brennwert 272 kJ
    Kalorien 65 kcal
    Protein 0,3 g
    Kohlenhydrate 14,4 g
    davon Zucker 10,3 g
    Fett 0,1 g
    Ballaststoffe 2 g
    Wassergehalt 83%

    Eine Cola hat 10,6 g Zucker auf 100 ml. Klar ist das Industriezucker und beim Apfel Fruchtzucker, aber das macht ihn trotzdem nicht zu einem niedrig Kohlehydrat Produkt.

    Und ja mir war langweilig…

  2. Dominik Reichart

    Ich bin ja ab der 13 mehr für was Herzhaftes: „Ochsenriegel“ sind da mein Geheimtipp! Keine Kohlenhydrate, wenig Fett, hochwertiges Protein…

  3. Gerhard

    Werde auch immer ab ca. Loch 13 hungrig. Für mich ist es dann oft ein Kampf bis zum „19. Loch“. Freue mich dann aber immer über ein gutes Essen und ein kaltes Getränk im Clubhaus.

    LG Gerhard

    PS: Würde mich freuen, wenn Ihr mal bei meine Blog vorbei schauen würdet. 😉


Schreibe einen neuen Kommentar