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Neue Golf Saison 2021: Tipps von Smart Golf!

Nach der Winterpause: Tipps von Smart Golf

Bald geht’s los. Die Saison 2021 steht vor der Türe. Wie wir uns optimal organisieren, unser Equipment warten und so bestens vorbereitet dann wieder ans Tee gehen können, verrät das Smart Golf-Team.

Smart Golf: Noch Chaos im Golfbag?

Für uns Golferinnen und Golfer endete die vergangene Saison sehr abrupt – Lockdown, Plätze zu, Schluss mit Golf. Wer das Golfbag seitdem im Kofferraum seines Autos transportierte, dem ist der zarte Duft der überreifen Banane sicherlich schon in die Nase gekrochen. Für alle Anderen, die ihr Equipment in der Caddyhalle, Garage oder im Keller abgestellt haben, auf die wartet noch eine einzigartige Geruchsexplosion vergessener, ehemals kulinarischer Hinterlassenschaften im Bag. Höchste Zeit, das Sportgerät zu prüfen und wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Lassen Sie uns gemeinsam das Material unter die Lupe nehmen. Tino Schuster, Felix Lubenau und Clemens Otto, die drei Jungs der Smartgolf World helfen Ihnen dabei.

To do Liste von Smart Golf:

altes Essen entsorgen  ✔
Golfbagtaschen reinigen  ✔
Standbag-Funktion testen  ✔
Schläger putzen  ✔
Griffe erneuern   ✔
Wedges kontrollieren   ✔
alte Bälle aussortieren   ✔
Lieblings-Ballmarker im Bag wieder finden  ✔
kaputte Tees aussortieren   ✔
Handtuch waschen  ✔
Regenschirm lüften  ✔
Regenkleidung imprägnieren  ✔
neuen Filzstift ins Bag legen  ✔
neue Handschuhe kaufen  ✔

Ein Strauß BuntesGolfgriffe

Beim Schlag ist die einzige (physische) Verbindung zu unserem Golfschläger der Griff. Neben einem funktionalen Schlägergriff ist es dabei extrem wichtig, den Schläger stets auch stabil und kontrolliert halten zu können. Dazu benötigen wir einen guten Kontakt zwischen unseren Händen und dem Griff. Der Handschuh auf der einen Seite (siehe nächste Seite) hilft uns, die Reibung zu erhöhen und das Sportgerät besser halten zu können. Wichtiger ist aber die Beschaffenheit des Griffs selbst und ob dieser überhaupt zu unseren Händen passt. Der Griff kann zu dick oder zu dünn sein. Vor allem aber kann er – wenn abgenutzt und speckig – Ihrem Golfspiel schaden. Ein stabiler Halt ist dann nicht mehr möglich. Bei der Kontrolle Ihrer Griffe sollten Sie wie folgt vorgehen:

1. Optische Kontrolle auf Unebenheiten

Sind die Griffe unten eingerissen? Haben sich, beispielsweise durch den Druck des Daumens, Kerben und Dellen in das Gummi des Griffs gerieben? – Dann wird es wird Zeit, die Griffe auszutauschen.

2. Sensorische Kontrolle

Ist der Griff steinhart oder bröselt ab, haben die Griffe ihre Lebenszeit weit überschritten. Auch hier wird es Zeit für einen Griffwechsel.

3. Kombination aus optischer und sensorischer Kontrolle

Felix Lubenau von Smart Golf.
Felix Lubenau von Smart Golf.

Die Griffe glänzen und sind rutschig. Hier könnte eine sorgfältige Reinigung noch helfen.

4. Reinigen

Die Griffe mit einem Spülmittel oder alternativ einem Fettlöser und einer Bürste ordentlich abschrubben und reinigen. Gegebenenfalls auch mal einweichen. Fühlen sich die Griffe nach dem Trocknen wieder griffig an, bedarf es keines Griffwechsels und es kann weitergespielt werden. Das Reinigen der Griffe sollte idealerweise mehrmals in der Saison stattfinden. Speziell nach heißen Sommertagen – Schweiß kombiniert mit Sonnenschutz und Mückenspray lassen die Oberfläche der Griffe schnell rutschig werden.

5. Neue Griffe

Tino Schuster von Smart Golf.
Tino Schuster von Smart Golf.

Wer seinen Schlägern schon mal neue Griffe hat aufziehen lassen, weiß das Gefühl zu schätzen: Wie neu können sich die alten Spielgeräte plötzlich anfühlen. Passt alles zusammen, steht einer Handicap-Verbesserung nichts im Wege. Bei der Wahl der neuen Griffe, sollte auf einige Punkte geachtet werden: Die korrekte Griffstärke ist entscheidend. Diese kann den Schwung nämlich stark beeinflussen. Dünnere Griffe machen die Handgelenke aktiver; dies kann absichtlich so gewollt sein. Wer Probleme damit hat, die Schlagfläche im Treffmoment zu schließen, sollte diese Option in Erwägung ziehen oder am besten ausprobieren. Dickere Griffe hingegen blocken die Handgelenke leichter und machen sie passiver. Wer sehr viele Hooks schlägt, sollte diese Alternative mal testen.

6. Neuer Griff, neues Gewicht

Neue Griffe könnten das Gewicht Ihres Schlägers verändern und somit ein anderes Spielgefühl erzeugen. Eine gute Beratung ist hier von Vorteil.

7. Half- /Full-Cord Griffe

Es gibt viele verschiedene Griffarten auf dem Equipment-Markt. Die Half- oder Full-Cord-Griffe bieten zwar mehr Halt und einen besseren Kontakt und spielen sich bei feuchten Händen oder Regen besser. Dafür ist aber eine Blasenbildung leichter möglich. Auch sind diese Griffe nicht sehr lange haltbar. Wer mehr als eine Runde pro Woche spielt, bei dem halten diese Griffe keine komplette Saison.

8. Gummi-Griffe

Clemens Otto von Smart Golf.
Clemens Otto von Smart Golf.

Wer leicht eine Blase bekommt und weichere Griffe bevorzugt wählt lieber Gummi-Griffe. Diese Griffe sollten aber immer mit Handschuh gespielt werden. Gummi-Griffe sind in vielen bunten Farben erhältlich und halten bei ordentlicher Reinigung mehr als eine Saison.

9. Generell – das Know-How

Es ist wichtig, die passenden Griffe für sich zu finden ist – sie sind ein wichtiger Teil des Golfspiels. Eine gute und fachliche Beratung ist hier essentiell. Sprechen Sie mit Ihrem Pro oder erkundigen sich im Fachhandel und lassen sich ordentlich beraten. Wer rechtzeitig bei seinem Pro nach neuen Griffen fragt, bekommt diese meist schnell ausgetauscht. Eventuell kennt er Ihren Schwung und die richtige Wahl der Griffart und -Stärke ist schnell gefunden.

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Stringenz statt Sammelsurium

Chaos Golf Tees und BälleGolfbags und speziell ihre Eigentümer neigen gerne dazu, einen historischen Rückblick der letzten Saison in den Taschen zu beherbergen – abgebrochene Tees, gefunden Bälle und jede Menge Kleinzeug, welches korrekter Weise nicht auf dem Golfplatz zurückgelassen wurde. Jetzt ist es Zeit, mit dieser Tradition zu brechen. Sie sollten genau eine Art von Tees im Bag haben: Lange Tees. Diese benötigen Sie für einen guten Drive. Tees, die zu kurz sind, können Sie gleich vererben. Für den Abschlag mit einem Eisen reicht ein abgebrochenes Tee. Das findet sich ohnehin an jedem Abschlag und hilft, weniger Tees zu verschwenden.
Golfbälle sind ein heikles Thema. Kosten sie doch Geld und das Glücksgefühl einen nagelneuen Top-Ball zu finden ist einzigartig. Sie sollten aber nicht zu einer Anlaufstelle für obdachlose Golfbälle werden. Jeder Golfball hat unterschiedliche Spiel- und Flugeigenschaften. Speziell Bälle, die aus Gewässern gefischt werden, können nach langen Tauchphasen ihre Eigenschaften stark verändern und sowohl Fluglänge als auch Spin-Verhalten verlieren.
Entscheiden Sie sich für eine Ballart (2-piece, 3-lagig usw.) und bleiben dieser Machart und Marke treu. Ihr Spiel wird es Ihnen mit mehr Konstanz danken. Dabei ist es unerheblich, ob Sie sich für teure 4-lagige Bälle entscheiden oder einen einfachen 2-piece-Ball spielen.

Smart Golf: Grooves statt Nostalgieabgenutzter Schläger

Wedges kommen viel öfter mit Sand und Dreck in Kontakt. Wer nicht penible nach jedem Schlag die Schlagfläche gründlich reinigt, schlägt sich mit dem Dreck die Grooves zu. Auch wenn Sie Ihrem Wedge schon durch dick und dünn gegangen sind, ist es irgendwann Zeit, sich zu trennen. Wer an seinem Wedge eine Schlagfläche wie hier auf dem Bild entdeckt, sollte sich nicht wundern, wenn Spin und Längenkontrolle nicht funktionieren.
Für ein gutes kurzes Spiel sind Wedges enorm wichtig. Der Spin, den neue Wedges erzeugen können, ist begeisternd. Hier ist es an der Zeit die Nostalgie des alten Kurzspiel-Schlägers mit einer Verrentung zu belohnen und Ihn nicht weiter im Golfbag zu knechten. Er kann Ihnen nicht mehr helfen. Die guten, gemeinsamen Zeiten sind vorbei.

Halt-los in die neue Saison?Abgenutzte Golfschuhe

Ein guter Stand ist zusammen mit dem Griff das A und O des Golfschwungs. Wer keine gute Bodenhaftung hat, kann auch nicht weit schlagen. Auch die Konstanz leidet, wenn sich der Fuß im Schuh bewegt oder die Sohle keinen Gripp im feuchten Gras findet. Eventuell lässt sich der Halt mit dem Austausch der Spikes wiederherstellen. Wer auch mit gut geschnürten Schuhen hin und her rutscht, sollte sich über ein paar neue Schuhe Gedanken machen.
Ein guter, stabiler Halt ist unverzichtbar und die Energie, die wir mit unserem Körper erzeugen funktioniert nur, wenn wir uns dabei vom Boden ordentlich abstoßen und drehen können. Also ab ins Fachgeschäft und neu Spikes unter die Fußsohle drehen.

Fest im Griff?

Wie wichtig der Griff ist, haben wir schon auf den vorherigen Seiten erklärt. Der Handschuh ist dabeiAbgenutzter Golfhandschuh ein entscheidender Faktor. Beim Handschuh-Kauf muss darauf geachtet werden, dass er möglichst eng anliegt und keine Falten wirft. Sind Lederhandschuhe durch Regen oder speziell Schweiß erst einmal durchfeuchtet, beginnen Sie hart zu werden. Das lässt sich nach ein paar Minuten Tragen in der nächsten Runde zwar wieder aufweichen, doch der Halt ist stark beeinträchtigt. Die Handschuhe werden leicht seifig und bieten keinen optimalen Griff mehr.
Wer sich den Handschuh schon aufgerieben hat, sollte zwei Dinge als nächstes angehen: Erstens: mindestens einen oder besser zwei neue Handschuhe kaufen. Dann kann, bevor die Handschuhe im Sommer durch Schweiß durchnässt sind, auf der Runde rechtzeitig gewechselt werden. Zweitens: Zeigen Sie Ihren abgenutzten Handschuh Ihrem Pro. Löcher im Handschuh, speziell am Ballen oder Daumen sind ein deutliches Zeichen eines Schwung-/Grifffehlers. Mit Hilfe Ihres Trainers lässt sich der Schwungfehler wieder beheben. Das spart langfristig mehr Geld beim Neukauf von Handschuhen und Ihr Golfspiel wird auch besser – eine Win-Win Situation.

Schiebung oder Wartung

E-Trolleys sind kleine Fahrzeuge. Wer die Schiebehelfer regelmäßig warten lässt, erspart sich meist teurere Reparaturen. Speziell die Batterie sollten geprüft und gewartet werden. Nichts ist schlimmer als nach 11 Löchern den Golfwagen den Hügel hochschieben zu müssen. Wer sich jetzt um einen Wartungstermin kümmert, kann sich auf eine störungsfreie Saison freuen.

Normalerweise ganz dicht

Wir hoffen mal nicht, dass die gute Regenbekleidung die Off-Season direkt neben der Banane im Golfbag verbringen musste. Für die bevorstehende Saison sollten Sie Ihre Allwetter-Bekleidung auf jeden Fall wieder auf Vordermann. Spezielle Waschmittel für Goretex Materialien plus Imprägnierung gibt es in Sport- und Outdoorgeschäften oder online. Mit frisch imprägnierter Bekleidung starten Sie trocken in die neue Saison. Wer die Regenbekleidung ordentlich aufbewahrt hat, kann die Imprägnierung auch durch eine kurze Behandlung im Trockner neu aktivieren – dazu kurz im Kleiderzettel nachsehen, ob Trockner von den Herstellern empfohlen werden. Die heiße, trockene Luft aktiviert die Imprägnierung und die Regenkleidung funktioniert wieder wie gewünscht.

Saftlos auf dem Golfplatz

Batterien haben auch den Winterblues hinter sich. Prüfen Sie, ob die Batterien Ihres Entfernungsmessgeräts oder anderer elektronischer Helfer noch ausreichend geladen sind. Insbesondere die Längenkontrolle ist zum Saisonstart enorm wichtig – da wird der Laser stärker gefordert. Übrigens: Selbst die kleinen Batterien CR2 für die Laser gibt es mittlerweile als Akkus.

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