Besser spielen: Die richtige Schwungvorstellung

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Schwungvorstellung•Bleiben Sie kompakt

Wenn Sie den Ball korrekt ansprechen, sollten Ihre Hände direkt unter dem Brustbein hängen beziehungsweise zwischen den beiden Schultergelenken. Daraus ergibt sich eine Dreiecksform (im Bild durch das Schild symbolisiert), die den Schwungradius vorgibt. Idealerweise sollte dieser Radius über den ganzen Schwung gleich bleiben. Er dient als statische Konstante und schafft Kontrolle, keine Kraft. Die Power kommt hauptsächlich aus den Handgelenken und den Beinen.

SchwungvorstellungSchleudern Sie das Sägeblatt

In ihrer Schwungvorstellung sollten sie sich vorstellen, dass Sie Ihre Ansprechposition vor einem Spiegel einnehmen: Dann sollte Ihr Schaft in einem Winkel von 90 Grad zum Boden stehen. Ihr Ziel ist es nun, den Schaft im Treffmoment genau in diese Position zurückzuführen. Um das zu erreichen, müssen Sie im Aufschwung das rechte Handgelenk und den rechten Ellenbogen anwinkeln und diesen Winkel im Impact wieder auflösen.

  • Spielern mit einem Slice fällt dies häufig schwer. Der Körper rotiert zwar, doch der rechte Ellenbogen bleibt dahinter gefangen. Diese Spieler sollten versuchen zu fühlen, wie die rechte Hand im Abschwung ein Sägeblatt in Richtung des Balls schleudert.
  • Besseren Spielern gelingt es manchmal nicht, die im angewinkelten Handgelenk gestaute Kraft rechtzeitig im Treffmoment zu entladen. Auch diese Spieler sollten sich darauf konzentrieren, den Schaft im Abschwung zurück in die Ausgangsposition zu befördern.
  • Das Bild vom geschleuderten Sägeblatt hilft Ihnen dabei, den Schläger im Treffmoment freizugeben; und zwar den ganzen Schläger.