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Besser spielen: Den Slice beheben

In nur einem Schritt können Sie ganz einfach den gefürchteten Slice beheben

Ein kritischer Moment im Golfschwung ist der Übergang vom Aufschwung zum 
Rückschwung. Viele gängige Übungen 
legen den Fokus in dieser Schwungphase auf 
den Unterkörper. Das ist zwar wichtig, kuriert jedoch nicht den Slice. Um diesem entscheidenden Fehlschlag entgegenzuwirken, sollten Sie sich zu Beginn des Rückschwungs darauf konzentrieren, den linken Arm auf der Schwungebene zu halten. Dadurch wird der Schläger im Treffmoment im optimalen Winkel an den Ball kommen und Sie können den Slice beheben. LPGA Tour-Rookie Therese Koelbaek zeigt Ihnen ein paar hilfreiche Übungen, um die problematische Wechselbewegung vom 
Aufschwung zum Rückschwung zu verbessern.

Die Bewegung

Ein Slicer beginnt den Rückschwung, indem er den linken Arm vom Oberkörper weg-bewegt. Dieser Fehler führt den Schlägerkopf in geöffneter Position an den Ball. 
Sie können dieses Problem einfach lösen, 
indem Sie die nach außen gerichtete Bewegung des linken Arms im Rückschwung minimieren. Um diese Bewegung zu verinnerlichen, können Sie einen Schläger nehmen und ihn ganz langsam nach oben schwingen und dann ganz bewusst auf der Schwungebene zurückführen (Foto links). Ein optimales Gefühl entsteht, wenn der linke Arm in der Übergangsphase vom Aufschwung zum Rückschwung dicht am Oberkörper gehalten wird.

Die Übung

Um zu verstehen, wie es sich anfühlen sollte, wenn der linke Arm sich in einer Anti-Slice-Position befindet, ahmen Sie die Bewegung nach, die Ihnen Therese hier zeigt. Halten Sie Ihren linken Arm relativ gerade und fassen das linke Handgelenk mit Ihrer rechten Hand. Machen Sie Ihre Aufschwungbewegung und beginnen Sie mit dem Rückschwung. Spüren Sie im Rückschwung den Druck, den Ihr linker Arm auf den Körper ausübt. Denken 
Sie daran, dass Ihr linker Arm im Rückschwung innen bleibt und Sie werden den gefürchteten Slice beheben können.

Bernie Najar wurde von Golf Digest zum besten Teaching Pro in Maryland, USA gekürt.