Video: So geht der Power-Draw

Nicht nur Amateure tun sich schwer damit, den Ball in beide Richtungen kurven zu lassen. Meistens präferieren Golfer entweder den Draw oder den Fade. Zumindest fällt ihnen eine der beiden Varianten leichter. Fade-Spieler und -Spielerinnen zeigen sich immer wieder unglücklich darüber, dass ihnen die rechts-links-Kurve einfach nicht gelingen will. Martin Kaymer ist einer davon. Er feilte intensiv an seinem Draw, um endlich auch auf Golfplätzen wie dem Augusta National – der diese Kurve vom Abschlag eher belohnt – bessere Scores erzielen zu können. Ein guter Grund.

Bei Amateuren ist die Motivation, den Draw zu lernen, meist deutlich simpler: Der Draw mach dank des Top-Spins vom Abschlag mehr Länge als der Fade. Und Länge ist ja immer gerne genommen.

Playing-Pro Anna Rawson erklärt im Video anschaulich die Basics, die es für den Power-Draw mit dem Driver zu beachten gilt.

 

1. Ein „starker“ Griff

Stark bedeutet in diesem Fall, das die linke Hand nach rechts rotiert wird, sodass Sie mindestens drei Knöchel dieser Hand von oben sehen können. Diese Griffhaltung hilft dabei, den Schläger überrollen zu lassen.

2. Ball vorne im Stan

Sie sollten den Ball etwas weiter vor dem vorderen Fuß (bei Rechtshändern der linke Fuß) aufteen als sonst. Nur so können Sie den Ball in der Aufwärtsbewegung treffen und ihm die erforderliche Flughöhe verleihen.

3. Geschlossener Stand

Ihr Körper muss rechts vom Ziel ausgerichtet sein. Das betrifft Schultern, Hüfte und Füße. Die Schlagfläche dagegen zeigt zum Ziel. Die geschlossene Körperstellung macht die für den Power-Draw erforderliche Schwungebene möglich. Es wird von innen nach außen geschwungen.

 

Nach dem Power-Draw folgt die Annäherung mit Backspin. Und wie das funktioniert erklärt Anna Rawson hier.