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Stenson: Socket…na und!

Henrik Stenson ist mittlerweile fast ein alter Hase auf der Tour. Profi seit 1998, 20 Toursiege – darunter ein Majorsieg, The Open 2016. Bei so viel Erfahrung weiß der Schwede mittlerweile nur allzu gut, was nach einem schlechten Schlag zu tun ist. Konzentriert weiter machen und das Par retten. So geschehen in der ersten Runde der WGC-HSBC Champions im
Sheshan International GC (Shanghai, China). Sein Annäherungsschlag socketierte Stenson so sehr, dass dem Kommentator dazu nur eins einfiel: „That was just a proper Shank“, was so viel heißt wie. ‚Henrik, das war mal ein astreiner Shank‘.

Fokussiert weiter arbeiten

Der bei Amateuren immer mal wieder aus heiterem Himmel auftauchende Fehlschlag ist bei Profis höchst selten zu sehen. Bei Typen vom Kaliber Stenson noch seltener. Trotzdem passiert es auch den besten und wie schon eingangs erwähnt, ist vor allem der Umgang der Profis mit solchen Tiefpunkten auf dem Golfplatz immer wieder interessant zu beobachten. Fokussiert weiter arbeiten, das Loch mit der nötigen Ruhe zu Ende spielen.

Was lernen wir daraus?

Meist reicht ein einziger richtig guter Schlag pro Bahn, um den Score zu retten. Bei Stenson war es am Ende ein erfolgreicher Putt, der das Par sicherte. Doch was für Profis gilt, trifft ebenso für uns Amateure zu. Wenn ihr das nächste mal einen richtig schlechten Schlag an einem Loch habt, denkt immer dran, es bleiben bei einem Par 4 drei weitere um das Par retten, das ist eine ganze Menge.