Tipps & Tricks

Landezonen trainieren – mit dem Bierdeckel zur besseren Annäherung

Bierdeckel als Landezone
Bierdeckel als Landezone

Viele Golfspieler fokussieren sich bei Annäherungsschlägen ausschließlich auf die Fahne – schließlich soll der Ball ins Loch. Doch genau darin liegt oft der Fehler: Nicht die Fahne, sondern die Landezone sollte das eigentliche Ziel sein. Darauf weist auch GM-Coach und Master-Professional Paul Dyer vom GC Großensee hin. „Die Fahne ist zwar der Endpunkt, aber der Ball muss erst landen, rollen und zum Stillstand kommen – und das gelingt nur, wenn man sich bewusst macht, wo der Ball aufkommen soll“, so Dyer.

Eine besonders einfache und wirkungsvolle Methode, um dieses Zielspiel zu trainieren, ist der Bierdeckel-Trick. Auf dem Übungsgrün platziert, hilft ein handelsüblicher Bierdeckel dabei, den idealen Landepunkt zu visualisieren. Das hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen wird das Verhältnis von Flug zu Roll greifbar, zum anderen lässt sich gezielt trainieren, wie gut der Ballkontakt und die Flugbahn wirklich sind.

Den gesamten Schlag durchdenken

„Der Bierdeckel zwingt Spieler dazu, den gesamten Schlag von der Flugkurve bis zum Ausrollen zu durchdenken“, erklärt Dyer. So wird nicht nur die Präzision geschult, sondern auch das strategische Verständnis für kurze Annäherungen verbessert – besonders bei Pitches und Chips. Ein netter Nebeneffekt: Der Durchmesser eines Bierdeckels entspricht ziemlich genau dem eines Golflochs – das sorgt für ein praxisnahes Training mit direktem Feedback.

Tipp: Wer sich ein paar Bierdeckel aus der Clubgastronomie sichert, hat damit nicht nur ein günstiges, sondern auch sehr effektives Trainings-Tool zur Hand – das jederzeit und überall einsetzbar ist.

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