U.S. Open – Informationen und Hintergründe

Kann Tiger Woods seinen Kampf-Sieg vom letzten Jahr bei der US Open noch übertreffen?

Die U.S. Open ist nach The Open Championship (auch British Open oder einfach nur The Open) das zweitälteste Major Turnier in der Golfwelt. Die U.S. Open wurde erstmalig am 4. Oktober 1995 in Newport, Rhode Island in den USA ausgetragen. Nach den vier gespielten Turnierrunden setzte sich der Engländer Horace Rawlings gegenüber seinen Konkurrenten durch.

Im Gegensatz zum Masters Tournament wird die U.S. Open auf verschiedenen Plätzen ausgetragen. Sie findet in jedem Jahr im Juni statt, wobei der Finalsonntag immer der dritte Sonntag des Monats ist. Das Turnier ist ein sogenanntes Qualifikationsturnier. Hierzu finden im Laufe der Saison einige Turniere statt, bei denen sich Profis und Amateure für das Event qualifizieren können.

U.S. Open

Martin Kaymer wurde zum ersten deutschen U.S.-Open-Sieger 2014 (© 2014 Sport-Informations-Dienst)

Neben den automatisch qualifizierten Spieler ist dies die einzige Möglichkeit in das Teilnehmerfeld des Turniers zu gelangen. Zu den automatisch qualifizierten Spieler zählen die Sieger der letzten zehn Jahre, die Sieger der übrigen Majorturniere der letzten fünf Jahre, die Top 30 der USPGA Geldrangliste Liste sowie der US-Amateur-Meister.

Kein 18-Löcher Playoff mehr für die U.S. Open

In der Regel findet bei Profi Turnieren im Golf bei Gleichstand ein Stechen über eines oder mehrere Löcher am selben Tag statt. So lange bis der Sieger feststeht. Bei den U.S. Open war dies bis 2018 allerdings anders. Sollte hier nach vier gespielten Runden immer noch kein Sieger feststehen, wurde ein Stechen über eine komplette 18-Löcher Runde am darauffolgenden Montag (nicht wie üblich am Sonntag) durchgeführt. Seit der Auflage in Shinnecock Hills 2018 gibt es ein Zwei-Löcher-Playoff. Für den Fall, dass danach immer noch kein Sieger feststeht, geht es im Sudden Death-Modus weiter.

2019 wird das Turnier im ikonischen Pebble Beach ( die letzte U.S. Open wurde 2010 auf diesem Platz gespielt) ausgetragen. Titelverteidiger ist der Amerikaner Brooks Koepka.

Die häufigsten Gewinner

Mit insgesamt vier U.S. Open-Titeln sind Willie Anderson, Robert Tyre „Bobby“ Jones Jr., Ben Hogan und Jack Nicklaus die Spieler mit den meisten Siegen bei diesem Event. Dicht gefolgt von Hale Irwin und Tiger Woods. Brooks Koepka, der im vergangenen Jahr seinen Titel bei der U.S Open verteidigen konnte, hat 2019 die Chance sich in diese Riege einzureihen. Phil Mickelson braucht den Sieg bei der U.S. Open um seinen Karriere-Grand-Slam zu vervollständigen.

Weitere Major-Golfturniere sind, neben den U.S. Open und der Open Championship, das Masters Tournament und die PGA Championship.

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