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Meine erste Turnier-Runde? Desaströs!

Wilson_StaffAlexander Jordan hat sich für dieses Jahr vorgenommen, die perfekte Golfrunde zu spielen und nachweislich eine Even-Par-Runde auf einem beliebigen 18-Löcher-Kurs hinzulegen – mit Handicap -21! Zusammen mit Ausrüster Wilson Staff  unterstützen wir dieses Vorhaben. In der Rubrik „PROJECT ZERO“ berichtet Jordan regelmäßig hier von seinen Fortschritten und Rückschlägen. In Folge 12 analysiert Alexander Jordan seine erste offizielle Runde 2016.

In meinem letzten Blog-Beitrag habe ich Ihnen von meinem anstehenden Turnier-Debüt als „Project Zero“-Spieler berichtet. Auch, wenn es mir schwer fällt, kommt hier mein ehrlicher Bericht:

Zugegeben, ich war nervös! Sehr Nervös!

Auf dem Abschlag des ersten Tees spielten meine Gedanken verrückt. Passt der Stand? Sind die Hände locker ? Ich habe mir die Schwungbahn noch einmal vor Augen geführt und los ging’s. Der Ball flog und landete perfekt auf dem Fairway.

Das entspannte mich kurz, aber sollte leider nicht lang halten.

„Das ware eine verkorkste Runde! Mehr gibt’s nicht zu sagen!“

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die eine verkorkste Runde auf das Wetter schieben, aber heute hatte es doch entscheidenden Einfluss. „April, April der macht was er will!“ Genau so war es heute. Bei Sonnenschein gestartet, weiter zu starken Windböen, durch Starkregen, Graupelschauer und sogar durch Schnee. Heute war wirklich alles dabei!

Aber zuerst zu meinem Spiel: Meine Drives waren super. Lang, gerade und vor allem keine Ausreißer. Auch die Eisenschläge passten und ich kam sicher in die Nähe der Greens. Leider war mein Kurzes Spiel und entsprechend auch die Putts unglaublich schlecht. Ich weiß nicht warum, aber es wollte mir einfach nichts gelingen. Gar nichts! „Up and downs“ waren nicht in Sichtweite und auch vermeintliche sichere Par-Putts weigerten sich die Lochkante zu überwinden.

Also kämpfte ich mich über die Runde in der Hoffnung, es würde besser werden. Wurde es aber leider nicht! Der Graupelschauer begann und wurde von einem Schneegestöber abgelöst. Unglaublic, aber wahr: Die Greens waren weiß! Ein Kurzspiel unmöglich. Man konnte wirklich sehen wie die kleine weiße Kugel durch das Eis immer dicker und dicker wurde und auf dem Weg zum Loch liegen blieb.

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Mein Ball bahnt sich seinen Weg auf den Schnee-Grüns.

Zwischenzeitlich konnte ich das Ganze schon nur noch mit Humor nehmen, denn mit Golf hatte es nun nichts mehr zu tun. Als dann der Donner einsetzte, hoffte ich sogar auf den ersten Blitz. Das hätte die leidvolle Runde doch wenigstens vorzeitig beendet.

Aber das Gute am Stableford-System ist, dass der wahre Score für immer verborgen bleibt! Ich werde mir direkt für nächste Woche ein neues Turnier aussuchen und hoffe dann mit normalem Wetter und hoffentlich besseren Putts erfolgreicher zu sein als heute.

Wie das dann gelaufen ist, lest ihr in meinem nächsten Blog!

Worum geht’s? Lesen Sie hier den ersten Teil von Project Zero.