Reed der Wüstenkönig gewinnt auch das Qatar Masters
Und wieder Patrick Reed! Der Wüstenkönig bestätigt beim Qatar Masters seine absolute Top-Form und gewinnt seinen zweiten Titel in 15 Tagen. Seine Serie in den letzten drei Turnieren ist damit: Platz 1 bei der Hero Dubai Desert Classic, Platz 2 bei der Bahrain Championship und Platz 1 beim Qatar Masters.
467.500 US-Dollar gehen damit auf das Konto des Masters-Champion von 2018. Trotz der Jahre bei LIV ist Reed wieder unter den Top-25 der Weltrangliste angekommen. Am Montag wird er nochmals weiter aufsteigen. Es ist sein insgesamt fünfter Titel auf der europäischen Tour.
Reed führt damit auch die Saison-Rangliste an: „Du hast es immer ein wenig im Hinterkopf, und es war immer ein Traum von mir, als Amerikaner das Race to Dubai zu gewinnen.“ so Reed nach seinem Sieg.
Die beiden deutschen Starter Nicolai von Dellingshausen und Marcel Schneider schafften es leider nicht ins Wochenende.
Kurz gestrauchelt – Reed kämpft sich auf Back-Nine zurück
Die Front-Nine machten Reed zunächst ordentlich Probleme, und es sah danach aus, als würde der Finne Oliver Lindell das Ruder übernehmen. „Es sah wirklich nicht gut aus auf den ersten Neun. Das Ding nochmal umzudrehen und hinten raus wieder in Führung zu gehen, fühlt sich natürlich super an“, sagte Reed im Interview.
„Mein Spiel fühlt sich gerade hervorragend an, und ich könnte nicht stolzer sein auf mein Team und meine Familie. Wir haben hart daran gearbeitet, so weit zu kommen.“
Hill auch beim Qatar Masters unglücklicher zweiter
Zum zweiten Mal in Folge erwischt es den Schotten Calum Hill hart. Nachdem er in der letzten Woche in Bahrain das Play-off gegen Freddy Schott verlor, reichte es auch in Katar „nur“ für Rang 2.
Im Interview nach dem Turnier sprach Hill über Shanks. Im Play-off gegen Schott und nun wieder in der letzten Runde des Qatar Masters passierte dem Schotten das Unglück: „Ich bin bekannt dafür, hin und wieder einen Shank zu schlagen. Seltsamerweise wenn ich gut spiele.“
Nächster Stopp: Magical Kenia Open in Nairobi
In zwei Wochen geht es für die Tour weiter nach Nairobi, wo die Magical Kenya Open zum sechsten Mal ausgetragen wird. Mit dabei im Feld sind: Freddy Schott, Marcel Siem, Marcel Schneider und Yannik Paul. Nicolai von Dellingshausen wird aufgrund der Geburt seines und Ilkas Sohnes bis voraussichtlich April nicht abschlagen. Wir wünschen alles Gute!
