»Ich will in die Top 50 der Welt, die Top 30 im FedExCup, alle Majors spielen und mich mit den Besten messen – auf den besten Plätzen, bei den besten Turnieren.« So formulierte Matti Schmid im GM-Interview im Dezember 2025 seine Ziele.
Ganz erreichen konnte er diese in der vergangenen Saison noch nicht. Der Regensburger spielte eine ordentliche Saison auf der großen Bühne der PGA Tour, schaffte bei 22 Starts 14-mal den Cut, erreichte fünfmal die Top 25 und viermal die Top Ten. Der große Höhepunkt: sein Auftritt bei der PGA Championship. Schmid überzeugte im Aronimink Golf Club – und befand sich am Finalsonntag in der Schlussgruppe mitten im Titelrennen. Am Ende sprang ein vierter Platz heraus, der nicht nur ein stolzes Preisgeld und zahlreiche Ranglistenpunkte mit sich brachte, sondern auch einen Startplatz im Feld des Masters 2027.
Sturz mit Folgen
Kurz nachdem die Saison mit einem 70. Rang im FedExCup bei der FedEx St. Jude Championship endete, folgten allerdings bittere Nachrichten: Bei einem Sturz mit dem Fahrrad erlitt der 28-Jährige einen Ellenbogenbruch. Die Folge: eine Zwangspause von mehreren Monaten. Ob Schmid in diesem Jahr noch einmal bei einem Turnier antreten kann, ist fraglich.
»Es ist hart, zum Zuschauen gezwungen zu sein, aber ich bleibe positiv und konzentriere mich darauf, stärker zurückzukommen«, so Schmid auf Instagram. »Ich bin unglaublich dankbar, so großartige Menschen um mich herum zu haben, die sich um mich kümmern und mich in dieser Zeit unterstützen. Vielen Dank euch allen für eure Unterstützung und euer Verständnis. Das bedeutet mir wirklich sehr viel.«
