Titleist-Driver zählen seit Jahren zu den beliebtesten Modellen bei besseren Amateuren und Tourspielern. Auch bei den Schlägertests von Golf Magazin landen die Driver der Marke regelmäßig in der Spitzengruppe. Nun legt der Hersteller mit der neuen GTS-Serie nach und präsentiert pünktlich zur Hochsaison drei unterschiedlich abgestimmte Modelle: den GTS2, GTS3 und GTS4.
Im Mittelpunkt der Entwicklung standen vor allem höhere Ballgeschwindigkeiten und mehr Fehlerverzeihung. Dafür haben die Ingenieure die Gewichtsverteilung im Schlägerkopf grundlegend überarbeitet. Ziel ist es, die Stabilität bei Treffern außerhalb der Mitte zu erhöhen, ohne dabei Geschwindigkeit oder Kontrolle einzubüßen.
Neue Konstruktion für mehr Stabilität
Im Inneren der Driver setzt Titleist auf eine weiterentwickelte Konstruktion mit einem besonders leichten Verbundmaterial. Dadurch konnte Gewicht eingespart und gezielt an entscheidenden Stellen im Schlägerkopf positioniert werden.
Ein Teil des Gewichts wurde weiter hinten platziert, um die Stabilität zu erhöhen. Ein weiterer Teil sitzt näher an der Schlagfläche, um Ballstart und Spin gezielter zu beeinflussen. Im Vergleich zur bisherigen GT-Serie kommt dabei die doppelte Menge des sogenannten PMP-Materials zum Einsatz. Insgesamt werden 26 statt bislang 13 Gramm verwendet. Das Material macht rund 60 Prozent der Innenfläche des Drivers aus, trägt aber lediglich 13 Prozent zum Gesamtgewicht bei.
»Unsere Aufgabe ist es, eine Driver-Serie zu entwickeln, die die Leistung in allen Bereichen verbessert, ohne an anderer Stelle Kompromisse einzugehen. Genau das ist uns mit der GTS-Serie gelungen.«
Stephanie Luttrell, Senior Director Metalwood R&D bei Titleist.
Neue Schlagfläche und verbesserte Aerodynamik
Zusätzlich haben die Entwickler die Schlagflächenstruktur überarbeitet. Besonders Treffer im oberen Bereich der Schlagfläche sollen von höheren Ballgeschwindigkeiten profitieren.
Ebenfalls neu ist das Gewichtssystem. Austauschbare Gewichte ermöglichen eine individuellere Abstimmung auf den jeweiligen Schwung und die bevorzugte Flugkurve. Gleichzeitig wurde die Aerodynamik optimiert, damit sich der Driver schneller durch die Luft bewegen lässt.
Drei Modelle für unterschiedliche Spielertypen
Die Unterschiede zwischen den drei Varianten fallen deutlich aus.
Titleist GTS2
Der GTS2 ist das fehlerverzeihendste Modell der neuen Serie. Der Driver richtet sich an Golfer, die vor allem einen hohen Ballstart, maximale Stabilität und konstante Ergebnisse suchen. Nicht mittig getroffene Bälle sollen weniger Länge und Richtung verlieren als bei den sportlicheren Varianten.
Titleist GTS3
Der GTS3 besitzt eine kompaktere Kopfform und richtet sich an Spieler, die ihren Ballflug präziser steuern möchten. Der Ball startet etwas flacher als beim GTS2, gleichzeitig bietet das Modell zusätzliche Möglichkeiten zur Feinabstimmung von Spin und Flugkurve.
Titleist GTS4
Der GTS4 bildet die Tour-orientierte Variante der Serie. Der Driver erzeugt den niedrigsten Spin innerhalb der GTS-Familie und richtet sich vor allem an Spieler mit höheren Schwunggeschwindigkeiten. Ziel ist maximale Länge bei möglichst geringem Spin. Gleichzeitig soll die neue Generation deutlich fehlerverzeihender ausfallen als frühere „4er“-Modelle.
Preis und Verfügbarkeit
Die neuen Titleist GTS-Driver sind ab sofort erhältlich.
Preis: ab 749 Euro
Weitere Informationen: titleist.de
