Tipps & Tricks

Die Bedeutung des dominanten Auges für das Putten

Steckbrief

Patrick Emery

Patrick Emery
Die Ausbildung zum DOSB/DGV A-Trainer schloss er als jüngster Pro in Deutschland ab. Er war drei Jahre Akademie-Koordinator im GC St. Leon-Rot bevor er im März 2018 in den GC Schloss Monrepos wechselte. Auf seiner Website dergolfblog.de gibt er Tipps rund um das Golfspiel.

Putten mit dem dominanten Auge

Bestimmt hat sich jeder beim Putt schon einmal »extrem gut ausgerichtet«, es zumindest gedacht, sich dann über den Ball gestellt und gemerkt, dass die Linie doch nicht passt. Dies liegt daran, dass jeder Mensch ein dominantes Auge hat. Ist z.B. das rechte Auge dominierend und der Ball liegt im Set-up unter dem linken Auge, so kommt es bei der visuellen Wahrnehmung zu Verwirrungen bezüglich der Linie. Sie sollten in Zukunft den Ball im Set-up unter das dominante Auge legen, um leichter zielen zu können und den Ball damit auch effektiver zu putten.

Wie Sie Ihr dominantes Auge herausfinden:

1. Formen Sie ein »Dreieck« mit Ihren Händen so dass ein »Guckloch« entsteht.
2. Visieren Sie hierdurch ein Ziel an, das gestochen scharf  zu sehen ist,  wenn Sie mit beiden Augen durchschauen.
3. Schließen Sie jetzt das linke Auge und lassen das rechte offen, danach öffnen Sie das linke Auge und schließen das rechte Auge.
4. Bei einem der beiden Augen sollte das Ziel aus dem »Guckloch« verschwinden. Dies ist dann Ihr weniger dominantes Auge.

In seltenen Fällen kann es passieren, dass bei beiden Augen das Ziel noch im »Guckloch« ist. Dann haben Sie kein dominantes Auge und müssen nichts weiter beachten.